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Leckeres aus dem Garten

Äpfel und Kartoffeln ernten: Was bei Himmel und Erde beachtet werden muss

Kartoffeln und Äpfel sind ein fester Bestandteil vieler Haushalte und werden auch gerne selber angebaut. Neben dem Verzehr ist besonders der Apfelbaum ein Hingucker im Garten. Wenn es dann im Herbst ans Ernten geht, sollte man sowohl bei der Kartoffel als auch beim Apfel ein paar Dinge beachten. So können Himmel und Erde auch bis in den Winter rein gelagert werden.
 
Kartoffelernte
Himmel und Erde: Erfahre Sie hier was Sie bei der Kartoffel- und Apfelernte beachten müssen... Bild: sbj04769/pixabay.de Foto: sbj04769
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Die Kartoffel

Kartoffeln sind auf jegliche Art in der Küche zu verarbeiten und bringen viele Nährstoffe mit sich. Ein guter Grund sie bei genügend Platz im eigenen Garten anzubauen. Wer das im April getan hat, darf sich jetzt über seine Ernte freuen. Die frühen Kartoffelsorten konnten schon Mitte Juni geerntet werden und für die späten Kartoffeln eignet sich sogar noch der Oktober. Bei der Ernte sollte das Kraut, was aus der Erde ragt, erstmal entfernt werden. Danach können mit einer Kartoffelhacke oder einem ähnlichen Werkzeug die Knollen vorsichtig aus der Erde gehoben werden.

Der Boden sollte für die Ernte trocken sein. Bei feuchtem Boden bleibt zu viel Erde an den Kartoffeln kleben und man schiebt sich selber noch die Reinigung als Aufgabe unter. Bleibt nämlich zu viel Erde an der Kartoffel kleben, kann die Feuchtigkeit die Lagerung beeinträchtigen und die Kartoffeln frühzeitig faulen lassen.

Ein weiterer Tipp: holen Sie alle Kartoffeln aus der Erde. Bleiben beispielsweise kleine Kartoffeln übrig, werden sich im Folgejahr von alleine neue Kartoffeln anzüchten. Es empfiehlt sich aber, dem Boden einen Zeitabstand von vier Jahren zu geben, bis man dort wieder Kartoffeln anpflanzen kann, sagt unser Gartenexperte Jupp Schröder.

Der Apfel

 

Auch der Apfel ist auf vielen Arten und Weisen zu verarbeiten. Ob als leckeren Apfelkuchen oder als klassischen Apfelkompott – Äpfel sind immer ein „Reise“ wert. Auch hier heißt der Herbst wieder Erntezeit. Die frühen Sorten konnten sogar schon im August ihren Weg vom Baum finden.

Der perfekte Erntezeitpunkt ist beim Apfel essenziell. Pflückt man ihn zu früh, kann er seinen Geschmack nicht vollständig entwickeln. Pflückt man ihn zu spät, liegt die Hälfte der Früchte schon auf dem Boden. Ausprobieren heißt hier die Devise. Sobald sich der Stiel vom Apfel leicht vom Ast entfernen lässt, kann abgeerntet werden. Meistens liegen zu diesem Zeitpunkt auch schon ein paar Äpfel auf dem Gras, das ist aber nicht weiter schlimm. Das Fallobst kann entweder zu Saft gepresst werden oder, bei schon aufgetretener Fäulnis, auf den Kompost geschmissen werden.

Entdecken Sie hier ein leckeres Rezept für einen Fränkischen Apfelkuchen

 

Man kann sich für die Ernte einen Obst-Pflücker besorgen, der verhindert, dass das Obst unabsichtlich auf den Boden fällt und Druckstellen entstehen. Druckstellen können nämlich die Lagerung der Äpfel negativ beeinflussen und zu verfrühter Fäulnis führen. Wer mit der Hand pflückt, sollte also aufpassen und behutsam mit den Früchten umgehen. Aber auch mit einem Obst-Pflücker ist zur Vorsicht zu raten. Der Obstbaum an sich sollte auch keine Schäden von der Ernte tragen. Denn nur so kann auch die Ernte im nächsten Jahr wieder ein voller Erfolg werden.

Mit diesem Obstpflücker geht die Ernte fast wie von selbst!