Diese fünf Angewohnheiten machen dich direkt unsympathisch

2 Min

Bestimmte Gewohnheiten sorgen dafür, dass du unsympathisch auf andere wirkst. Wir erklären, worauf du vor allem im persönlichen Gespräch achten solltest.

Kleine Gesten, große Wirkung: Vermeintliche Kleinigkeiten können darüber entscheiden, wie sympathisch du auf deine Mitmenschen wirkst.

Besonders im persönlichen Gespräch ist Vorsicht geboten. Denn bestimmte Körperhaltungen oder Verhaltensweisen lassen dich mit höherer Wahrscheinlichkeit desinteressiert, distanziert oder unhöflich wirken - obwohl das womöglich gar nicht deine Absicht ist. Diese Gewohnheiten könnten kritisch sein: 

#1 Auf die Uhr oder das Handy schauen

Ein Blick auf die Uhr macht dich nicht sofort unsympathisch, kann jedoch einen negativen Effekt haben. Dein Gegenüber könnte den Eindruck bekommen, dass dir langweilig ist oder du gehen möchtest.

Falls du tatsächlich nur begrenzt Zeit hast, sei transparent. Damit lieferst du deinem Gegenüber eine Begründung, warum du auf die Uhr schaust. Auf diese Weise erzeugst du eher Verständnis als Irritationen oder Ablehnung.

Selbiges gilt übrigens auch für die Benutzung deines Handys. Ein Blick auf das Smartphone kann "Desinteresse vermitteln und das Gespräch unterbrechen", erläutert etwa chip.de. Lege dein Mobiltelefon während des Gesprächs am besten zur Seite und schau nur dann darauf, wenn es auch einen Grund dafür gibt.

#2 Den Gesprächspartner unterbrechen

Gute Kommunikation gelingt primär durch gutes Zuhören. Niemand wird gerne unterbrochen.

Achte im Gespräch darauf, deine Gesprächspartner ausreden zu lassen. Das erzeugt Wertschätzung. Der Redner fühlt sich dadurch darin bestätigt, dass er sich äußern darf und seine Aussagen erwünscht und interessant sind.

Wer anderen schnell und wiederholt ins Wort fällt, zieht Unmut auf sich. Es erweckt den Eindruck, dass die "eigenen Worte wichtiger sind" als die des anderen, fasst Focus Online zusammen.

#3 Richtig Blickkontakt halten

Die Augen nehmen im Gespräch eine wichtige Rolle ein. Sie geben viele Hinweise, etwa darüber, wie aufmerksam der Gesprächspartner zuhört und was er womöglich denkt und fühlt.

Die Vermeidung von Augenkontakt wird häufig mit Unehrlichkeit assoziiert, was dementsprechend oft zu Misstrauen untereinander führt. Allerdings gibt es viele verschiedene Gründe dafür, warum jemand keinen Blickkontakt halten kann.

So kann es beispielsweise auch einfach auf einen Mangel an Selbstbewusstsein oder auf Unsicherheit zurückzuführen sein. Wer jedoch absichtlich einfach durch die Gegend schaut, ist wahrscheinlich einfach desinteressiert.

#4 Du redest ständig schlecht über andere

Die Qualität unserer Gespräche beeinflusst massiv die Qualität unserer Beziehungen zueinander. Wer ständig schlecht über andere redet und lästert, schadet sich damit letztlich selbst.

Auch wenn es gute Gründe geben mag, schlecht über bestimmte Mitmenschen zu reden, wirklich sympathisch wirkst du dadurch nicht.

Dein Gesprächspartner könnte sich fragen, ob du hinter seinem Rücken auch abwertend über ihn sprichst, erklärt Bunte.de. Rede deshalb lieber wertschätzend und respektvoll über andere.

#5 Du kommst häufig zu spät

Wer ständig zu spät kommt, macht sich ebenfalls schnell unbeliebt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand.

Du erweckst einen schlechten Eindruck, wenn du häufig unpünktlich bist. Deine Mitmenschen ärgern sich über deine Unzuverlässigkeit und fühlen sich nicht respektiert. Das gilt insbesondere dann, wenn du unentschuldigt zu spät kommst.

Daher ist es sinnvoll, auf Pünktlichkeit zu achten und eine (starke) Verspätung rechtzeitig anzukündigen.

Vorschaubild: © Dorde/Adobe Stock (Symbolbild)