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Corona-Maßnahmen

Kinderbetreuung in Sommerferien: Das müssen Eltern in Bayern wissen

Sie haben Kinder, aber durch Corona keinen Urlaub mehr? inFranken.de erklärt, wie Ihre Schützlinge dennoch in den Sommerferien betreut werden.
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Zahlreiche Eltern haben keinen Urlaub mehr für die Sommerferien übrig: Sie können ihre Kinder in ein Betreuungsangebot des Freistaats abgeben. Symbolfoto: unsplash.com

Nach den Sommerferien sollen Bayerns Schulen wieder zur Normalität zurückkehren. Für 1,7 Millionen Kinder soll Regelunterricht stattfinden. Keine Mindestabstände mehr, dafür deutlich mehr Corona-Tests: Darauf setzt Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler).

Neben zahlreichen Szenarien und Maßnahmen, die am Dienstag (23. Juni 2020) publik wurden, plant Bayern Eltern in den längsten Ferien des Jahres zu unterstützen. 

inFranken.de fasst kompakt zusammen, was die Corona-Hilfe Bayerns für Eltern und Kinder bedeutet: 

  • Was plant Bayern für die Sommerferien 2020?
    Die Bayerische Staatsregierung hat angekündigt, dass es in den diesjährigen Sommerferien ein außerplanmäßiges Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche geben wird. 

    Das bereits durch Kommunen bereitgestellte Angebot an Freizeiten, Veranstaltungen, Kursen, etc. soll laut Angaben von Piazolo deutlich aufgestockt werden. Dafür ist im Haushalt des Freistaats eine entsprechende Summe vorgesehen. 

  • Welche Eltern profitieren von der Corona-Hilfe?
    Das Betreuungsangebot in den Sommerferien richtet sich vor allem an Eltern, die ihren Jahresurlaub aufgrund der Corona-Krise bereits aufgebraucht haben. 

  • Welche Kinder profitieren von der Corona-Hilfe?
    Von der Maßnahmen sollen insbesondere Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse profitieren. Dabei werden laut ersten Informationen keine Unterschiede zwischen den Schulformen gemacht.

  • Von wem wird das Betreuungsangebot organisiert?
    Der Freistaat kooperiert mit dem "Bayerischen Jugendring". Weitere Informationen über dem "BJR" finden Sie hier

    Dabei kommen keine Lehrer zum Einsatz, sondern anderweitig pädagogisch ausgebildetes Personal. 

  • Aus was besteht das Betreuungsangebot?
    Die Staatsregierung betont, dass das Angebot zum einen aus Freizeit und zum anderen aus pädagogischen Inhalten bestehen soll. Konkretere Details sind noch nicht bekannt. 

  • Gibt es in jeder Gemeinde ein Betreuungsangebot? 
    Nein. Das Betreuungsangebot wird flächendeckend organisiert, zum Beispiel im Landkreis.

  • Wie kann ich mein Kind für das Betreuungsangebot anmelden?
    Im Kontakt mit der Schule: Die Bildungseinrichtungen kommen allerdings zuerst auf die Eltern zu, um zu überprüfen, wie groß der Betreuungsbedarf überhaupt ist. Anschließend kann angegeben werden, wie viele Tage/Wochen betreut werden soll, da die Eltern arbeiten müssen und keinen Urlaub nehmen können. 

Konkrete Details zu Piazolos Plänen nach den Sommerferien lesen Sie hier: Wie der Corona-Fahrplan für Bayerns Schulen aussieht.