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Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle finden Sie in unserer interaktiven Karte - inklusive letztem Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 18.02.2021, 19.15 Uhr: Hohe Neuinfektionszahl - Schulen bleiben dicht

Seit Tagen hat der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 deutschlandweit ein der höchsten Ansteckungsraten. Wie das Landratsamt mitteilt, kamen am Donnerstag nochmal 50 neue Fälle hinzu. Dies treibt die 7-Tages-Inzidenz auf einen Wert von 316,6.

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Damit wäre Wunsiedel momentan deutschlandweit am stärksten vom Coronavirus geplagt. Allerdings weichen die offiziellen Zahlen des RKI ab: Hier liegt Wunsiedel mit 279,4 noch deutlich hinter dem Nachbarkreis Tischenreuth mit ebenfalls knapp 317. 

Unabhängig davon: Die Region an der tschechischen Grenze ist Moment deutschlandweit am stärksten von Corona betroffen. Dies hat auch Auswirkungen auf die geplanten Lockerungen: So wird im Landkreis Wunsiedel weiter nur Distanzunterricht stattfinden. Laut Staatlichem Schulamt gelten folgende Regelungen für die kommende Woche (22-26. Februar):

"Im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge findet anstelle des vorgesehenen Wechsel- bzw. Präsenzunterrichts weiterhin Distanzunterricht statt. Dies gilt nicht für die Abhaltung schriftlicher Prüfungen im dafür erforderlichen Zeitumfang. Außerdem dürfen berufliche Schulen für die Teilnehmer aus Abschlussklassen zur Vorbereitung bis 31. Juli 2021 abgeschlossener Kammerprüfungen sowie Gesellen- und Meisterprüfungen die notwendigen praktischen Vorbereitungsarbeiten und Prüfungen durchführen, soweit dies nur in den Räumen der Schule möglich ist."

Update vom 14.02.2021, 21.40 Uhr: 37 Neuinfektionen und ein Todesfall

Das Landkreis Wunsiel meldet am Sonntag (14. Februar 2021) 37 neue Corona-Fälle.  Damit sind aktuell 313 Menschen erkrankt, 2819 gelten als genesen. Das teilt das Landratsamt mit.

Verstorben sei ein 87-jähriger Mann mit bekannten Vorerkrankungen, heißt es. Seit Beginn der Pandemie wurden 3278 Personen positiv auf das Virus getestet; 146 sind verstorben. 

Auch was den Inzidenzwert betrifft, bleibt Wunsiedel der Corona-Hotspot in ganz Franken: Die 7-Tages-Inzidenz liegt laut Landratsamt bei 238,1

Update vom 12.02.2021, 17.15 Uhr: Studie aus Wunsiedel - Corona-Mutationen überwiegend bei tschechischen Staatsbürgern nachgewiesen

Die Corona-Mutationen bereiten vielen Menschen große Sorgen, da vor allem die britische Variante B.1.1.7 als weitaus ansteckender gilt, als dis bisherige Form des Coronavirus. Nun erfolge eine Studie zur Ausbreitung der britischen Corona-Mutation in Ostbayern, wie das Landratsamt Wunsiedel am Freitag (12. Februar 2021) berichtet.

Die Studie wurde in Zusammenarbeit im und mit dem Landkreis, mit dem Labor Eurofins und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durchgeführt. Ziel der Studie war es, die Infektionslage hinsichtlich der Mutation im Grenzgebiet zu Tschechien einordnen zu können. 

Wie das Landratsamt in einer entsprechenden Pressemitteilung erklärt, hat das Labor Eurofins seit dem 27. Januar 2021 alle positiven PCR-Tests des Testzentrums in Schirnding auf die britische Corona-Mutation untersucht und dabei etliche Fälle feststellen können. Auch weiterhin habe man sich dazu entschlossen, das Auftreten der Mutation zu überprüfen.

Bisher wurden an die 10.300 PCR-Tests geprüft. Von 530 positiven Tests stehen 330 im Verdacht, die britische Corona-Mutation B.1.1.7 aufzuweisen. Das entspricht einem Anteil von 65,5 Prozent. Zudem ist es so, dass es sich bei mehr als zwei Dritteln dieser Tests um die von tschechischen Staatsbürgern handelt, heißt es in der Pressemitteilung. 

Landrat Peter Berek erklärt, dass die Testergebnisse zwar unfreulich seien, es allerdings richtig war, die Studie durchzuführen. "Denn letztlich können wir nur dann die richtigen Schlüsse ziehen und Maßnahmen ergreifen, wenn wir ein realistisches Bild auf die Lage haben. Natürlich werden von diesen Erkenntnissen auch andere Regionen profitieren", erkärt er abschließend.

Update vom 09.02.2021, 18.30 Uhr: Sieben Menschen sterben in Zusammenhang mit dem Virus

Am Dienstag (09. Februar 2021) meldet der Landkreis Wunsiedel 19 Neuinfektionen und sieben Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie das Landratsamt meldet, sind vier Frauen und drei Männer im Alter von 71 bis 90 Jahren verstorben. Alle litten unter Vorerkrankungen.

Drei der Verstorbenen sind bereits in der zweiten Januarhälfte verstorben, wurden allerdings erst jetzt dem Gesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Wunsiedel bei 265,6. 

Update vom 01.02.2021, 15 Uhr: Virus-Mutation breitet sich aus - 44 neue Fälle

Nachdem in der vergangenen Woche erste Verdachtsfälle in einem Selber Seniorenheim aufgetreten sind, sind im Landkreis erwartungsgemäß weitere Fälle des mutierten Corona-Virus entdeckt worden. Wie das Landratsamt mitteilt, handelt es sich um 44 Fälle, 30 davon sind bestätigt, bei 14 handelt es sich noch um Verdachtsfälle. Die Fälle sind keinem Cluster zuzuordnen – vielmehr handelt es sich um ein diffuses Geschehen, das sich auf zahlreiche Orte im Landkreis erstreckt.

„Grund dafür ist, dass wir seit ein paar Tagen alle PCR Tests auf eventuelle Mutationen untersuchen lassen. Möglich gemacht hat das ein Pilotprojekt unseres Labors Eurofins, für das wir sehr dankbar sind“, sagt Landrat Peter Berek. „Angesichts der anhaltend hohen Zahlen und dem Auftreten solcher Mutanten in den Nachbarlandkreisen und auch in Tschechien war es uns wichtig, hier mehr Klarheit zu bekommen. Nun wissen wir, was bereits bundes- und bayernweit vermutet wurde: die veränderten Viren sind bereits unter uns. Expertenschätzungen gehen bekanntlich davon aus, dass etwa 10 Prozent aller Fälle inzwischen auf diese Viren zurückzuführen sind. Damit unterscheidet sich die Situation nur unwesentlich vom ersten Ausbruch des Virus um vergangenen Frühling. Auch da war eigentlich klar, dass das Virus bereits unter uns ist, verstärkte Tests haben das dann auch zu Tage gebracht.“ 

Dies belegt auch, dass der Anstieg der Nachweise im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge sich ganz ähnlich entwickelt, wie der im Landkreis Hof. Auch dort haben die Behörden am Freitag diesen Trend bekannt gegeben. Beide Landkreise befinden sich deshalb in enger Abstimmung, tauschen ihre Erfahrungen umfangreich aus und haben entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Die Testkapazitäten wurden massiv erweitert. Die Maßnahmen im Landkreis gehen dabei weit über die von der Bundesregierung angeordnete Testung von Grenzgängern hinaus. Neben der Teststelle am Grenzübergang Schirnding werden die Unternehmen im Landkreis in die Lage versetzt, selbst Testungen vornehmen zu können. Möglich machen das Online-Schulungen und kostenfrei vom Landkreis zur Verfügung gestellte Tests. Darüber hinaus nutzen wir am Hallenbad in Selb aktuell auch die mobile Teststrecke der Bezirksregierung Oberfranken für Testungen von Grenzgängern. 

Außerdem hat der Landkreis entschieden, den an den Schulen geltenden Distanzunterricht zu verlängern. So werden die Abschlussklassen der Gymnasien sowie der FOS/BOS eine weitere Woche nicht die Schulen besuchen. Der Landkreis hat dazu eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen und die geltende Allgemeinverfügung zum Besuchsverbot in den Heimen um eine weitere Woche verlängert. 

Landrat Peter Berek: „Der eingeschlagene Weg ist der richtige. Einerseits weiten wir die Testkapazitäten massiv aus und seit dem Beginn der Testpflicht für Grenzgänger gewonnenen Erkenntnisse bestätigen uns in unserem Tun. Wir arbeiten mit Hochdruck an unserer Lage und weiten an vielen Stellen Tests aus. Die Mutationen machen uns natürlich vorsichtiger, trotzdem ist Besonnenheit entscheidend. Die Wissenschaft bestärkt uns in unserer Ansicht, dass aufgrund der Auftretenden Mutationen Vorsicht bezüglich einer möglichen Überlastung unseres Gesundheitssystems geboten ist, ein Grund zur Angst für den Einzelnen besteht aber nicht. “

Update vom 29.01.2021, 12.10 Uhr: Verdacht auf britische Corona-Mutation in Seniorenheim

Im Landkreis Wunsiedel gibt es den ersten Verdacht auf das Vorliegen einer Mutation des Corona-Virus. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um die britische Variante, wie das Landratsamt am Freitag (29.01.2021) mitteilte. Die Details sollen nun in weiteren Untersuchungen so schnell wie möglich geklärt werden.

Nach derzeitigem Kenntnissstand ist der Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem mutierten Virus zwar nicht gefährlicher, es soll jedoch ansteckender sein. Je nach Studie wird von einer 50 bis 70 Prozent höheren Ansteckungsgefahr ausgegangen.

Betroffen sind fünf Bewohner des Paul-Gerhardt-Hauses in Selb. Das Gesundheitsamt hat in Abstimmung mit der Regierung von Oberfranken, der Steuerungsstelle des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und der Leitung des Senioren- und Pflegeheims umgehend alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

Die betroffenen Bewohner sind bereits in einer hausinternen Infektionsabteilung untergebracht, die engmaschigen und regelmäßigen Reihentestungen aller Bewohner und Mitarbeiter sind sichergestellt. Zudem werden die Tests künftig sequenziert, also auf Mutanten untersucht. Für Mitarbeiter gilt eine "Pendel-Quarantäne": Abgesehen von dem Weg zwischen Arbeitsstelle und Wohnung, befinden sie sich im häuslichen Umfeld in Quarantäne.

Die Senioreneinrichtung hat außerdem einen Rückverlegungs- und Aufnahmestopp erlassen. "Da eine Mutante des Virus bereits in den Nachbarlandkreisen aufgetreten ist, waren wir auf das Auftreten eines mutierten Virus gefasst und entsprechend vorbereitet", so Landrat Peter Berek.

Um größtmögliche Sicherheit zu erreichen, werde die Steuerungsstelle des LGL das Paul-Gerhardt-Haus vor Ort bei Umsetzung der Maßnahmen unterstützen. Für zusätzliche Unterstützung hat die Bundeswehr bereits ihre Hilfe angeboten. "Ich versichere allen Bewohnern und deren Angehörigen, sowie den Mitarbeitern und ihren Familien, dass wir alle unsere Entscheidungen konsequent und mit dem Ziel der größtmöglichen Sicherheit treffen", betont Berek.

Update vom 07.01.2021, 13.35 Uhr: Besuchsverbot für Seniorenheime erlassen

Der Landkreis Wunsiedel verzeichnet inzwischen einen der höchsten Inzidenzwerte in ganz Bayern. Am Mittwoch (06.01.2021) meldete das Landratsamt eine Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 335,5. 

Es wurden 47 neue Corona-Fälle gemeldet, die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 416. Seit Beginn der Pandemie wurden im Kreis Wunsiedel 2.212 Menschen positiv auf das Virus getestet, davon sind inzwischen 1717 wieder genesen. Die Zahl der Verstorbenen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt aktuell bei 79.

Nachdem bereits am Sonntag (03.01.2021) der Inzidenzwert die 300 überschritten hatte, wurden die Allgemeinverfügung um besondere Schutzvorschriften für Seniorenheime ergänzt. Bewohner und Bewohnerinnen von Alten- und Pflegeheimen sowie Seniorenresidenzen im Landkreis Wunsiedel dürfen außer zur Begleitung Sterbender nicht mehr besucht werden.

Mit Ausnahme der Bewohner gilt zudem die Pflicht zu jeder Zeit eine FFP2-Maske zu tragen. Sollten die Bewohner die Einrichtung für mehr als 24 Stunden verlassen haben, müssen sie sich nach der ihrer Rückkehr zwei Corona-Tests unterziehen: einem Schnelltest und zwischen vier und sechs Tagen später noch einem PCR-Test.

Die angepasste Verfügung ist am Montag (04.01.2021) in Kraft getreten und gilt noch bis zum 17.Januar.

Update vom 18.09.2020, 14.45 Uhr: Landkreis überschreitet Signalwert - Maskenpflicht an Schulen verlängert

Die Zahl der Menschen, die im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist den vergangenen Tagen weiter angestiegen. Laut Mitteilung des Landratsamtes wurden am Freitag, 18. September 2020, der erste Signalwert von 35 Fällen auf 100.000 Einwohner überschritten.

Die Gründe für die steigenden Fallzahlen ließen sich nicht auf einzelne Ursachen eingrenzen, heißt es in der Pressemitteilung der Behörde. Natürlich hätten auch Reise-Rückkehrer und Infektionen derer Kontaktpersonen einen gewissen Anteil. Die Ermittlungen der jüngsten Infektionsfälle hätten aber "insgesamt eher ein inhomogenes Bild" ergeben. Betroffen sind auch zwei Schulen mit jeweils einem positiv getesteten Schüler. Bislang ergaben Testungen der Kontaktpersonen in der Schule keine weiteren Infektionen.

Im Landkreis Wunsiedel laufen - wie schon seit Beginn der Pandemie - alle erforderlichen Maßnahmen, versichert das Landratsamt. Dazu gehörten das konsequente Containment der Kontaktpersonen, umfangreiche Testungen und die Überwachung der Quarantäne durch CTTeams. Darüber hinaus wurden aktuell Kitas, Schulen, Alten- und Pflegeheime und die ambulanten Pflegedienste über die Überschreitung des Signalwerts informiert und für das Thema nach einmal sensibilisiert. Der Krisenstab des Landkreises berate zudem bereits über geeignete Maßnahmen, wie man einem weiteren Anstieg und dem möglichen Überschreiten des nächsten Signalwertes begegnen könne.

Das staatliche Schulamt habe wegen der Überschreitung des Signalwertes die Schulleiter darüber informiert, dass die Maskenpflicht an den Schulen im Unterricht verlängert und ausgeweitet wird. Für zunächst eine Woche gilt die Maskenpflicht im Unterricht in allen Jahrgangsstufen, also auch an den Grundschulen.

Landrat Peter Berek: „Wir können derzeit noch nicht sagen, ob die steigenden Zahlen nur ein momentaner Peak sind, oder ein Hinweis darauf, dass sich die Situation weiter verschärfen wird. Wir sind aber auch darauf vorbereitet. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung möchte ich deshalb auch an die Vernunft aller Bürgerinnen und Bürger appellieren. Bitte überlegen Sie genau, welche Treffen und Kontakte derzeit wirklich nötig sind und schränken Sie diese gegebenenfalls ein. Bitte beachten Sie die sogenannten AHA-Regeln: Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Dies haben sich als wirksame Instrumente zur Eindämmung der Pandemie bewährt.“

Update vom 24.04.2020, 12.25 Uhr: Luisenburg-Festspiele abgesagt

Die Luisenburg-Festspiele 2020 finden aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt. Das geht aus einer Pressemitteilungvom Freitag (24.04.2020) hervor. Demnach hat die Stadt Wunsiedel in einer Stadtratsitzung am 23. April 2020 beschlossen, die Luisenburg-Festspiele 2020 auf das kommende Jahr zu verschieben. Diese Verschiebung der Theateraufführungen auf der Felsenbühne und im Felsenlabyrinth, die für die Spielzeit 2020 geplant waren, war aus Sicht der Stadt notwendig und zwingend, um eine Gefährdung von Menschenleben auszuschließen.

Die durch die COVID-19 Krise verursachten gesundheitsbedingten und infektiologischen Maßnahmen, die zu erfüllen allen ausnahmslos aufgegeben ist, lassen einen Spielbetrieb in diesem Sommer definitiv nicht mehr zu, heißt es in der Mitteilung . Der Schutz der Zuschauer und der Mitarbeiter und Künstler hat oberste Priorität und kann nicht relativiert oder riskiert werden.

Wie der Erste Bürgermeister der Festspielstadt, Karl-Willi Beck, betonte, ist diese Entscheidung der Stadt unter dem faktischen Druck der Verhältnisse gefallen, die der Stadt keine andere Wahl gelassen haben. “Wir haben lange alle Optionen geprüft und abgewogen, immer in der Hoffnung, Theater, wie wir es alle lieben, ist doch noch möglich”, sagte Karl-Willi Beck, nicht nur der oberste Dienstherr der Festspiele, sondern selbst ein leidenschaftlicher Liebhaber des Theaters,” aber am Ende war der Schutz von Leben mit Theater nicht zu vereinbaren.”

Sämtliche Aufführungen eins zu eins auf 2021 übertragen

Die vielfältigen Konsequenzen dieser Entscheidung werden in den zuständigen Abteilungen der Stadt und bei den Festspielen zurzeit geprüft und abgewogen. Fest steht, dass diese Verschiebung sämtliche Aufführungen der Felsenbühne und des Felsenlabyrinths betrifft, die eins zu eins auf den Sommer 2021 übertragen werden. Die Festspielleitung unter Birgit Simmler, der künstlerischen Leiterin, und Harald Benz, dem kaufmännischen Leiter, haben sich mit Beginn der Krise auch auf dieses Szenario vorbereitet. “Wir haben immer gehofft, aber mussten uns auch damit beschäftigen, dass es in diesem Sommer keine Aufführungen mehr geben kann”, so Harald Benz, “und deshalb haben wir uns intensiv um alle Fragen gekümmert, die jetzt auf uns zukommen und sind so gut wie es geht vorbereitet.”

Jetzt gilt es sozialverträgliche Regelungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, den Künstlerinnen und Künstlern zu helfen und die Abwicklung der Spielzeit voranzutreiben. “Wir haben eine Lösung für diejenigen, die bereits Karten gekauft haben, die wir auf der Website der Festspiele ankündigen und auch die Abwicklung und der Neustart sind weit gediehen”, so Harald Benz zu den wichtigen Fragen im Zusammenhang mit der Verschiebung.

Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, der vor der Verschiebung konsultiert wurde, betonte: „Als begeisterter Besucher der Luisenburg-Festspiele bedauere ich es sehr, dass die Aufführungen dieses Jahr nicht stattfinden können. Diese Theater-Festspiele sind in vielerlei Hinsicht besonders: Sie präsentieren erstklassige Stücke, arbeiten auf einem sehr hohen künstlerischen Niveau und spielen vor einer faszinierenden Naturbühne – ein großartiges Gesamtpaket. Ich freue mich schon auf die künftigen Festspiele in besseren Zeiten. Der Freistaat Bayern wird den Luisenburg-Festspielen auch in Zukunft ein verlässlicher Partner sein.“

 

Symbolfoto: Kay Nietfeld (dpa)

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