Beim Frontalzusammenstoß in einem Würzburger Stadtteil wurde eine Frau in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr musste daraufhin eine spezielle Rettungsmaßnahme starten.
Schwerer Unfall in Würzburg: Im Stadtteil Rottenbauer hat sich am Sonntag (15. Januar 2023) ein Frontalzusammenstoß ereignet, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Eine Frau musste zudem aus ihrem Fahrzeug befreit werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Rottenbauer sowie der Rüstzug der Berufsfeuerwehr rückte am späten Abend zur B19/Y-Spange aus, wo zuvor ein Verkehrsunfall mit fünf Beteiligten gemeldet worden war. Als das erste Feuerwehrfahrzeug an der Unfallstelle eintraf, stellten die Einsatzkräfte zwei beteiligte Fahrzeuge im Bereich der Kreuzung B19 zur Abzweigung Y-Spange fest. Beide Fahrzeuge wurden beim Unfall stark beschädigt, eines der beiden Autos wurde zudem gegen einen Ampelmast geschleudert.
Schwerer Unfall in Würzburg: Verletzte aus Auto befreit
Wie die Polizei mitteilt, hatte eine 79-jährige Fahrerin eines Renault in Fahrtrichtung Giebelstadt von der AS Heidingsfeld kommend an der Lichtzeichenanlage angehalten. Als die Lichtzeichenanlage Grünlicht für die Fahrerin und ihren 81-jährigen Mitfahrer zeigte, fuhr sie in den Kreuzungsbereich ein. In diesem Moment kam von der Y-Spange die 44 Jahre alte Fahrerin eines Nissan und fuhr ebenfalls in den Kreuzungsbereich ein. Der Nissan war mit drei Personen besetzt, darunter auch ein fünfjähriges und ein 16-jähriges Mädchen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass die 44-Jährige das Rotlicht übersehen hat. Durch die Kollision prallte das Fahrzeug der 44-Jährigen gegen den Ampelmast. Das Fahrzeug der 79-Jährigen drehte sich um 180 Grad und kam anschließend auf der Richtungsfahrbahn Giebelstadt entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.
Die 16-jährige Beifahrerin war im Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Aufgrund der Art ihrer Verletzungen entschied der Notarzt, sie schonend aus dem Fahrzeug zu befreien. Dafür trennte die Feuerwehr das Autodach mit speziellen Schneid- und Spreizgeräten ab. Anschließend konnte die Verletzte mit einem Rettungsbrett aus dem Wagen gehoben werden.
Die Fahrerin des Renault und die fünf Jahre alte Tochter erlitten leichte Verletzungen. Die 16- Jährige wurde schwerverletzt. Die 79- jährige Fahrerin hat Kopf- und Brustverletzungen erlitten. Mehrere Ersthelfer hätten sich "vorbildlich" um die Betroffenen gekümmert und die Unfallstelle abgesichert, wie die Berufsfeuerwehr der Stadt Würzburg mitteilt. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienst mit vier Rettungswagen und zwei Notärzten sowie die Polizeiinspektion Würzburg mit mehreren
Fahrzeugen im Einsatz.