30.000 Euro: Musical-Gäste zeigen "großzügige Spendenbereitschaft" für Krebsforschung in Würzburg

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Uniklinikum Würzburg freut sich über knapp 30.000 Euro Spende für Krebsforschung
Bei der Spendenübergabe in Fulda (von links): Björn Steinacker und Gabriele Nelkenstock (beide Stiftung "Forschung hilft"), Peter Scholz (Spotlight Musicals GmbH) und Prof. Dr ...
Uniklinikum Würzburg freut sich über knapp 30.000 Euro Spende für Krebsforschung
Jasmin Mühlich

Ein Spendenscheck von knapp 30.000 Euro wurde an die Stiftung "Forschung hilft" überreicht und kommt nun der Krebsforschung am Uniklinikum Würzburg zugute. Die Summe stammt aus Spenden des Musicals "Die Päpstin" in Fulda.

Am 29. August dieses Jahres überreichte Peter Scholz, Geschäftsführer der Spotlight Musicals GmbH, einen Spendenscheck über 29.557 Euro an Gabriele Nelkenstock, die Vorsitzendes des Stiftungsrats von „Forschung hilft“, wie das Universitätsklinikum Würzburg in einer Pressemitteilung schildert. Die Stiftung fördert besonders aussichtsreiche Krebsforschungsprojekte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Zusammengetragen worden war der Betrag auf Vermittlung des Lions Clubs Fulda vom Team des Musicals „Die Päpstin“, das beim diesjährigen Musicalsommer Fulda gespielt wurde. Am Ende von vielen Vorstellungen des dreimonatigen Festivals sammelten die Ensemble-Mitglieder Spenden bei den Besucherinnen und Besuchern.

Gabriele Nelkenstock und Björn Steinacker, Mitglied des Stiftungsbeirats, waren bei der Übergabe der großen Summe tief beeindruckt. „Wir danken allen an der Durchführung dieser großartigen Aktion Beteiligten sehr herzlich für ihren Einsatz – genauso, wie den ungezählten Spenderinnen und Spendern für ihre großzügige Spendenbereitschaft“, unterstrich die Stiftungsratsvorsitzende.

Peter Scholz zeigte sich stolz, mit dem Geld aktiv die Krebsforschung unterstützen zu können. „Es ist immanent wichtig, durch Forschung weitere Erkenntnisse zu erlangen, um damit neue Therapiemethoden zu entwickeln. Dabei ist es essentiell, dass die Tumorzentren in ihrer Tätigkeit unterstützt werden und untereinander vernetzt zusammenarbeiten“, so Scholz. Und Gabriele Nelkenstock ergänzte: „Fortschritte in der Krebsforschung werden mit vielen kleinen Schritten und vielen innovativen Forschungsprojekten erkämpft. Jedes Puzzleteil gibt uns die Hoffnung, dass wir die Krankheit Krebs irgendwann besiegen können.“

Die Stiftung „Forschung hilft“ schüttet seit ihrer Gründung Ende 2017 jährlich Förderpreisgelder an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Würzburger Universitätsmedizin aus. Bei der Scheckübergabe in Fulda dabei war Prof. Dr. Imad Maatouk, der mit seinem Team schon mehrfach in den Genuss dieser Unterstützung kam.

Der Leiter des Schwerpunkts Psychosomatische Medizin an der Medizinischen Klinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW) betonte: „Diese unmittelbare und unkomplizierte Förderung hilft in vielen Fällen über oft gar nicht so große, aber doch massiv hemmende Finanzierungslücken hinweg. Außerdem ist die auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Region gestützte Hilfe für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine besondere Form der Anerkennung ihrer Forschungsbemühungen.“

Auf Anregung von Prof. Dr. Hermann Einsele, Krebsexperte am UKW und Stiftungsratsmitglied, soll das Geld konkret in Forschungsarbeiten zum Glioblastom, dem bei Erwachsenen häufigsten bösartigen Hirntumor, fließen. Davon betroffene Patientinnen und Patienten haben derzeit leider noch eine sehr ungünstige Prognose.

Nach einer Ankündigung des Lions Clubs Fulda sollen in diesem Jahr noch weitere Benefizaktionen zugunsten von „Forschung hilft“ folgen: Der Lions Lauf am 22. September und der Lions Adventskalender 2024.

Wer die Stiftung weiter voranbringen will, kann außerdem auf folgendes Konto spenden:

Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg

IBAN: DE19 7905 0000 0000 0655 65

BIC: BYLADEM1SWU

www.forschung-hilft.de.