Polizei und Feuerwehr sind am Samstagmittag (17. April 2021) zu einem Brand in einer Lagerhalle in Würzburg/Heidingsfeld gerufen worden. Das Feuer, das wohl durch Schweiß- und Flexarbeiten ausgelöst wurde, konnte allerdings schnell gelöscht werden. Das berichtet das Polizeipräsidium Unterfranken in einer Pressemitteilung.

Die Einsatzkräfte wurde gegen 12.30 Uhr zu einer Lagerhalle im "Hinteren Kirchbergweg" alarmiert. Starker Rauch war bereits mehrere hundert Meter weit zu sehen. 

Brand in Lagerhalle: Wohl Schweiß- und Flexarbeiten Ursache des Feuers

Menschen wurden bei dem Brand glücklicherweise nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 10.000 Euro, so die Polizei. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt übernimmt nun die Ermittlungen zur Brandursache.

Einsatzbericht der Feuerwehr

"Gegen circa 12:30 Uhr gingen mehrere Notrufe über einen Brand in einer Lagerhalle im hinteren Kirchbergweg in ein. Neben dem Feuer seien auch Explosionsgeräusche zu hören, so der Notruf", berichtet der Pressesprecher der Würzburger Feuerwehr, Alfred Schubert.

"Umgehend wurde neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr eine Vielzahl an weiteren Feuerwehrkräften alarmiert." Die eintreffenden Feuerwehrkräfte hätten vor Ort brennende Holzpaletten und Gegenstände in der Lagerhalle festgestellt. "Sofort wurde unter Atemschutz die Brandbekämpfung eingeleitet, wodurch ein Übergreifen der Flammen auf die komplette Halle verhindert werden konnte." Parallel sei eine Wasserversorgung aufgebaut und mit einer Drehleiter die Außenhaut der Halle kontrolliert worden. "Die metallene Außenwand wurde im hinteren Bereich stark mit Wärme beaufschlagt, brannte jedoch nicht durch."

Noch während der Löscharbeiten sei ein Paralleleinsatz im Stadtteil Versbach gemeldet worden. Eine ausgelöste Brandmeldeanlage sei von den Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg und Berufsfeuerwehr abgearbeitet worden; Ursache war hier nur ein technischer Defekt der Anlage.

"Wie der Brand ausgebrochen ist, ist aktuell Gegenstand der polizeilichen Ermittlung. Insgesamt befanden sich circa 60 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Löschzug Heidingsfeld, Feuerwehr Winterhausen, Feuerwehr Sommerhausen und der Freiwilligen Feuerwehr Unterdürrbach, sowie Rettungsdienst und Polizei im Einsatz."