Ein großer Einsatz der Feuerwehr, Polizei und des Rettungsdienstes fand am Samstagabend (16. März 2024) auf der A7 im Kreis Würzburg statt. Zwei Männer wurden bei einem Auffahrunfall verletzt, einer von ihnen überlebte nicht.
Unfallchaos im Landkreis Würzburg: Am Samstagabend (16. März 2024) kam es auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel zu einem schweren Unfall. Der Einsatzleiter des Rettungsdienstes berichtet, dass die Eindrücke für Zeugen sehr belastend waren. Zwei Menschen wurden schwer bzw. lebensgefährlich verletzt. Ein Fahrer starb später im Krankenhaus.
So kam es zum Unfall: Den bisherigen Informationen der Polizei zufolge kam es auf Höhe der Ortschaft Rottendorf zu einem Auffahrunfall unter Beteiligung von zwei Fahrzeugen. Dabei ist ein 52-jähriger Mann einem vorausfahrenden 32-Jährigen aufgefahren. Der genaue Unfallhergang und die Ursache, die zu dem Zusammenstoß führte, seien derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, heißt es vonseiten des Polizeipräsidiums Unterfranken.
Tödlicher Unfall auf A7 im Kreis Würzburg: Notfallseelsorger betreuen Ersthelfer
Der 32-Jährige erlitt bei dem Aufprall schwerste Verletzungen und starb im Krankenhaus. Der 52-jährige Unfallbeteiligte wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, ist jedoch soweit derzeit bekannt nur leicht verletzt.
Paul Justice, Einsatzleiter des Rettungsdienstes in Würzburg, spricht im Interview mit News5 von "einem ganz schrecklichen Unfall". Viele Zeugen leisteten Erste Hilfe, befreiten einen Fahrer beispielsweise aus dem stark beschädigten Auto. Mehrere Ersthelfer seien von den schlimmen Eindrücken an der Unfallstelle aber psychisch erschöpft gewesen, weswegen auch die Notfallseelsorge sowie die Schnelleinsatzgruppe Betreuung des BRK Würzburg alarmiert wurden, erklärt Justice weiter.
Ein Zahnarzt sowie ein Notarzt waren zum Unfallzeitpunkt privat auf der Durchfahrt und konnten ebenfalls Erste Hilfe leisten. Drei Rettungswägen, zwei zusätzliche Notärzte, das BRK und die Feuerwehren Rottendorf und Gerbrunn waren vor Ort. Die A7 musste während des laufenden Einsatzes gesperrt werden.
Die Unfallaufnahme übernahmen Beamte der Verkehrspolizei Würzburg. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg zogen die Beamten zur exakten Klärung des Unfallgeschehens auch einen Sachverständigen hinzu.
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Die Originalmeldung wurde übermittelt vom Polizeipräsidium Unterfranken.