Auf der A7 in Richtung Ulm hat sich am frühen Montagmorgen (05.07.2021) ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, an dem zwei Sattelzüge beteiligt waren. Wegen des einsetzenden Berufsverkehrs kam es danach teilweise zu erheblichen Stauungen auch auf den Umfahrungsstrecken. Das teilte die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck mit.

Kurz vor vier Uhr befuhr der 60-jährige Fahrer eines Sattelzugs aus Osnabrück die A7 in Richtung Süden. Nur wenige Kilometer nach dem Autobahnkreuz Werneck stieß er aus ungeklärter Ursache mit seinem Sattelzug gegen das Heck eines litauischen Sattelzuges, welcher verbotswidrig auf dem Verzögerungsstreifen eines Parkplatzes stand. In der Fahrerkabine des geparkten Fahrzeugs befand sich zu diesem Zeitpunkt der 28-jährige Fahrer aus der Ukraine. Bei der Kollision riss der auffahrende Sattelzug seitlich einen Großteil des Aufbaus des stehenden Sattelaufliegers auf und kam danach ins Schleudern. Der auffahrende Sattelzug drehte sich teilweise und blieb mit einer stark beschädigten Fahrerkabine quer zur Fahrbahn stehen.

Schwerer Lkw-Unfall auf der A7 - beide Fahrer wie durch ein Wunder unverletzt

Trotz des massiven Aufpralls blieben beide Lkw-Fahrer bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt. Da beide unfallbeteiligten Sattelzüge bei dem Unfall stark beschädigt wurden, konnten diese nur nach Einsatz eines Autokrans einer Abschleppfirma geborgen werden. Zudem musste die Fahrbahn großflächig von Fahrzeugteilen und herausgefallener Ladung, die teilweise aus Stückgut und Tiefkühlkost bestand, gereinigt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe  von mehreren hunderttausend Euro.

Während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt - Werneck und der Bergung der Fahrzeuge musste die Richtungsfahrbahn Ulm bis kurz vor zehn Uhr gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeifliesen. Zur Absicherung der Unfallstelle, Fahrbahnreinigung und Verkehrslenkung befanden sich Kräfte der Feuerwehren Werneck und Bergrheinfeld sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Erbshausen vor Ort.