"Miss Germany" 2024: Rother Frau mit Spenderherz unter den Top 10 Finalistinnen
Autor: Agentur dpa
Roth, Mittwoch, 21. Februar 2024
Am Samstag (24. Februar 2024) wird die "Miss Germany" 2024 gekürt. Unter den Finalisten ist auch eine Frau aus Franken dabei.
Noch vor einem Jahr durfte sie nicht teilnehmen, nun ist die Hamburgerin Mignon Kowollik (42) unter den zehn Finalistinnen für den Titel "Miss Germany". Die bisherige Altersgrenze von 39 Jahren sei aufgehoben worden, sagte der Geschäftsführer der Miss Germany Studios, Max Klemmer, der Deutschen Presse-Agentur im Europa-Park im südbadischen Rust. Dort soll am Samstag (24. Februar) die neue "Miss Germany" gekürt werden.
"Ich habe eine E-Mail geschrieben, ob sie das nicht überdenken möchten", sagte Kowollik, die als Sexualberaterin und Moderatorin arbeitet, der dpa mit Blick auf die bisherige Altersbegrenzung. Die jüngste Teilnehmerin des diesjährigen Finales ist Adwoa Awuah (22) aus Essen. Das Mindestalter für den Wettbewerb beträgt Klemmer zufolge 18 Jahre. Der Siegerin des Wettbewerbs winkt - wie schon im vergangenen Jahr - der "Female Leader Award". Er ist mit einer Siegprämie von 25.000 Euro verbunden.
Fränkin mit schwerem Schicksal unter Finalistinnen
"Miss Germany" war einst ein Wettbewerb mit Bikini-Runden auf dem Laufsteg. Vor einigen Jahren läuteten die Veranstalter dann einen Imagewandel ein. Seit 2019 zählen die Persönlichkeit der Teilnehmerinnen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Es bewarben sich diesmal laut Veranstalter rund 15.000 Frauen.
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Zu den Finalistinnen gehört Tamara Schwab (31) aus dem fränkischen Roth. Sie lebt nach eigenen Angaben seit zweieinhalb Jahren mit einem Spenderherz. "Ich kann wieder ein normales Leben führen", sagte sie. Zusammen mit dem FCN hat sie auch auf das Thema Organspende aufmerksam gemacht. In einem anderen Artikel von inFranken.de berichtete sie über die ersten Wochen nach der Transplantation.
Mit schweren Herausforderungen kämpft Christina Modrzejewski (28) aus Dinslaken: Sie bekam 2021 eine seltene Autoimmunerkrankung. Die gelernte Krankenschwester ist auf einen Rollstuhl und elektronische Orthesen angewiesen. Mit Orthesen lassen sich unter anderem geschädigte Gelenke stabilisieren, Gliedmaßen ruhig stellen und Fehlhaltungen korrigieren.