Der Amateurfußball in Bayern ist coronabedingt in der vorzeitigen Winterpause - abseits des Platzes arbeiten viele Vereinsvertreter aber fleißig an den Mannschaftskadern, um sich für die bevorstehenden Partien 2021 zu verstärken. Doch was gilt es bei einem Wechsel im Winter, der sogenannten Wechselperiode II, zu beachten? Darüber informierte der Bayerische Fußball-Verband (BFV) in einer Mitteilung.

Grundsätzlich ist dabei die fristgerechte Abmeldung vom Spielbetrieb zum 31. Dezember beim bisherigen Verein zu beachten und die Bestätigung vorzulegen. Zudem braucht es die Zustimmung des abgebenden Klubs. Das Wechselfenster der Periode II schließt zum 31. Januar 2021. Ein Spieler darf sich auch ohne Zustimmung des abgebenden Vereins in der Wechselperiode II einem neuen Klub anschließen - allerdings ist hierfür die sechsmonatige Inaktivität Voraussetzung. Aufgrund der staatlichen Corona-Verfügungen zählen zu dieser Zeit der Inaktivität nicht die Zeiträume vom 13. März bis 29. Juli (Lockdown I) sowie vom 2. bis 30. November (Lockdown II).

So wird gewährleistet, dass dem abgebenden Vereinen durch die Corona-Zwangspause möglichst wenig Nachteile entstehen. Gleiches trifft zudem für Sperren zu. Auch hier zählt der Zeitraum 2. bis 30. November nicht zu dem Zeitraum, in dem ein Spieler seine Sperre ableisten kann. Die Sperren verlängern sich entsprechend um dieses Zeitfenster.