Besondere Gratulanten waren außerdem gekommen, nämlich Annalena König (Rödelsee), Susanne Kilian (Neuzenheim) und Christina Kögler (Albertshofen). Alle drei ihres Zeichens Weinprinzessinnen.

Dazu kam mit Franz Hildebrand aus Kitzingen der dortige Herold, Symbolfigur des Kitzinger Hofrates. In Bad Bocklets Bürgermeister Wolfgang Back hatte man einen Festredner gefunden, der auf kurzweilige Art die Vorzüge der unterfränkischen Kurstadt heraushob. Zwar fast drei Monate zu früh, aber in einem festlichen Rahmen erinnerte die Stadt Königshofen damit an ihre Baderhebung.

Dazu begrüßte Bürgermeister Thomas Helbling zahlreiche Gäste, ebenso die Vereine der Stadt, die Musikkapelle Merkershausen und die Prominentenband.
Ein herzliches "Grüß Gott" ging an seinen Vorgänger im Amt, Clemens Behr, Landrat Thomas Habermann, dessen Stellvertreter Josef Demar, Hannelore Rundell von der Dachmarke Rhön, die Bürgermeisterkollegen der Grabfeld-Allianz sowie die Mitglieder des Stadtrates und Kurdirektor Werner Angermüller. Ein "schönes Fest" nannte Landrat Thomas Habermann die 40-Jahrfeier. Der Landrat wünschte auch in den nächsten Jahren Wohlergehen. "Das Grabfeld soll weiter blühen!", sagte der Landkreischef: Als einen sympathischen Partner bezeichnete Wolfgang Back, das Heilbad Bad Königshofen. Er hatte die Grüße der Bürgermeisterkollegen und Kurdirektoren der Arbeitsgemeinschaft "Bäderland Bayerische Rhön" im Gepäck. Als Vertreter von Bad Kissingen, Bad Neustadt, Bad Bocklet und Bad Brückenau gratulierte er ganz herzlich.

In seinem Grußwort ging er auf die erste urkundliche Erwähnung von Königshofen im Jahr 741 ein, erinnerte an das Marktrecht 1323 und sagte, dass die Stadt dann 651 Jahre warten musste, bis sie das Prädikat Bad erhielt. Seiner Meinung nach hätte dies schon viel früher geschehen können, weil das Grabfeld und die Stadt über eine heile Natur und gutes Wasser verfügen. Ein erhebendes Gefühl sei es, die Entwicklung der Kurstadt in den vergangenen vier Jahrzehnten mitverfolgt zu haben. Back erinnerte an die Errichtung der Trink- und Wandelhalle, an das Kurzentrum, die heutige Frankentherme und den Reisemobilstellplatz sowie den ersten Naturheilwassersee Deutschlands. "Damit ist die FrankenTherme Vorreiter im Bäderwesen von Deutschland geworden." Immer wieder würden große und bekannte Kurstädte der Republik auf das kleine, schmucke, fränkische Königshofen schauen.

Als "unvergessen" bezeichnete Bürgermeister Wolfgang Back den Bayerischen Bädertag in Bad Füssing, wo nach erbitterten Verhandlungen Bad Königshofen einen Sitz im Bayerischen Heilbäderverband bekam. Bad Königshofen sei heute ein wichtiger und kompetenter Partner für die Bädergemeinschaft und es mache Mut und Freude mit Stadt und Kur zusammen zu arbeiten.

Aus Kitzingen ergriff der Herold des Kitzinger Hofrats, Franz Hildebrand, das Wort und hatte auch gleich eine besondere Verbindung zwischen Kitzingen und Bad Königshofen parat. Auf dem alten 50-DM-Schein sei die Kitzinger Kirche mit Grundriss abgebildet gewesen, "auf ihrem Regionalgeld haben sie ihre Stadtpfarrkirche dafür ausgewählt und das finde ich sehr gut!" Einen Becher Wein hatte der Kitzinger Herold mitgebracht, aus dem Bürgermeister Thomas Helbling, Kurdirektor Werner Angermüller und Landrat Thomas Habermann trinken durften.