• Tierheim Nürnberg: Verrückter Kater-Fund gibt Rätsel auf 
  • Gustave seit vier Monaten vermisst - sein Zuhause liegt im Elsass
  • Wohl mehr als 300 Kilometer zurückgelegt - Tierheim findet Herkunft heraus
  • "Durften Gustave in die Arme schließen": Besitzer können Glück kaum fassen 

Im Tierheim Nürnberg wurde vor knapp drei Wochen ein Kater abgegeben. Das Tier wurde als Fundtier aus der Konstanzenstraße in das Heim gebracht. Nach einiger Recherche wurde klar: "Gustave" hatte eine lange Reise hinter sich. Der Kater stammt aus Colmar im Elsass (Frankreich) und muss mehr als 300 Kilometer zurückgelegt haben.

Tierheim Nürnberg: Herkunft von Kater Gustave wird nach Frankreich zurückverfolgt 

Dass "Gustave" vom Tierheim Nürnberg identifiziert und zugeordnet werden konnte, hatte einen einfachen Grund: Der Kater ist gechipt und registriert, was einer "fleißigen Kollegin" des Heims die Möglichkeit gab, seine Herkunft bis nach Frankreich zurückzuverfolgen. Sie konnte gleichsam herausfinden, dass "Gustave" schon seit dem 26. Juni 2022, also mehr als 4 Monate "schmerzlich vermisst" wurde, wie das Tierheim erklärt.

"Leider waren die Besitzer im Urlaub und haben so die Nachricht, wo ihr Kater gefunden wurde, erst am Montag erhalten", schreiben die Tierschützer*innen am Mittwoch (9. November 2022) auf Facebook. "So schnell wie möglich machten sich die überglücklichen Besitzer auf den Weg nach Nürnberg!" Im Tierheim angekommen entstand der "Schnappschuss", als die Katzenbesitzer "ihren Gustave nach über vier Monaten wieder in die Arme schließen durften". 

"Wie, wann und warum Gustave nach Nürnberg gekommen ist, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben", erklären die Tierschützer*innen. "Aber eines ist ganz sicher: Ohne Mikrochip und Registrierung hätte es dieses tolle Happy End für Mensch und Tier leider niemals gegeben." Das Tierheim appelliert deshalb: "Lasst eure Tiere chippen und registrieren. Nur so können sie auch über weite Strecken oder lange Zeiträume wieder nach Hause finden."