Oberbürgermeister Marcus König und Sozialreferentin Elisabeth Ries rufen wieder zur Schulmittelaktion auf. Sie bitten in einer Pressemitteilung Nürnberger Unternehmen, Sachspenden – sehr gut erhaltenes, neuwertiges Schulmaterial Scheren, Schultaschen, Stifte und ähnliches – zu sammeln. Das Nürnberger „Netz gegen Armut“, ein Kooperationsnetz der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege und privater Initiativen, initiiert zum 15. Mal die Schulmittelaktion. Ziel ist, vor allem Erstklässler aus Familien mit wenig Einkommen mit Schulmaterialien zu unterstützen.

Annähernd jedes vierte Kind ist in Nürnberg auf Sozialleistungen angewiesen. Seit 2007 organisieren die Mitglieder im Nürnberger „Netz gegen Armut“ sowie verschiedene Nürnberger Unternehmen über die Schulmittelaktion Geld- und Sachspenden. Der Kreisverband Nürnberg-Stadt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ist mit seiner Sozialberatung und seiner Tafel die Drehscheibe der Aktion.

Er organisiert die Annahme der Sachspenden, den Einkauf neuer Schulranzen von den eingegangenen Geldspenden sowie die Ausgabe der Spenden an Familien mit NürnbergPass. Firmen, aber auch Privatpersonen, die Material spenden möchten, können sich unter der Telefonnummer 09 11 / 53 01–2 21 Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr direkt mit dem BRK in Verbindung setzen.

Geldspenden können ebenso an das BRK KV Nürnberg-Stadt unter dem Stichwort „Schulmittelaktion Projekt 33901“ überwiesen werden auf das Konto IBAN DE 85 7605 0101 0001 0381 50, BIC SSKNDE77XXX bei der Sparkasse Nürnberg. Davon kauft das BRK ergänzend neue Schulranzen für Einschulungskinder, die es zusammen mit den neuwertigen,  gebrauchten Dingen an nachweislich Bedürftige ausgibt. Der aktuelle Nürnberg-Pass des Kindes ist vorzulegen.

Die Aktion hatte bereits in den vergangenen Jahren eine große Nachfrage. 2020 gestaltete sich die Spendenausgabe coronabedingt als große Herausforderung. Dennoch konnten rund 400 Kinder mithilfe der Spenden gut ausgestattet in ein neues Schuljahr gehen.