In Nürnberg erstrahlt wieder der Weihnachtsbaum am Bahnhofsplatz mit all seinen Lichtern, erstmals nun mit Zeitschaltuhr. Bürgermeister Christian Vogel richtet sich mit einem Appell an die Bevölkerung.
Am Donnerstagnachmittag, 24. November 2022, hat Christian Vogel, Bürgermeister und Erster Werkleiter des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör), traditionell einen Tag vor Eröffnung des Christkindlesmarkts die Beleuchtung des Nürnberger Weihnachtsbaums am Bahnhofsplatz eingeschaltet. Das berichtet die Stadt Nürnberg.
Bürgermeister Vogel: „Für mich ist es immer ein besonderer Moment, wenn ich kurz vor dem ersten Advent unseren städtischen Weihnachtsbaum zum Leuchten bringen darf. Dieses schöne und vertraute Ritual bringt Licht in die dunkle Jahreszeit und ist immer auch ein Zeichen der Hoffnung. In den Vorjahren war es die Corona-Pandemie, die unseren Alltag gehörig durcheinandergewirbelt hat, in diesem Jahr sind es der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene Energiekrise, die uns mit Sorgen erfüllen. Da ist es umso wichtiger, im hektischen Alltag den vertrauten Dingen der Vorweihnachtszeit wieder zu begegnen.“
Der Weihnachtsbaum der Stadt Nürnberg sei eine rund 15 Meter hohe Tanne und kommw jedes Jahr aus dem unterfränkischen Spessart. Ein zwölf Tonnen schweres, eigens dafür angefertigtes Fundament fungiere als Weihnachtsbaumständer und wird von der Berufsfeuerwehr aufgestellt. Die Sör-Abteilung Straßenbeleuchtung schmücke den Baum mit 250 Kugeln und 8 500 Lämpchen.
Im Gegensatz zu den Vorjahren laufe die Beleuchtung nicht mehr rund um die Uhr. Erstmalig werde eine Zeitschaltuhr verwendet, sodass der Baum von Donnerstag, 24. November 2022, bis Freitag, 6. Januar 2023, nur in der Zeit von 15 bis 22 Uhr leuchtet. Die Energiekosten für die 44-tägige Beleuchtung belaufen sich auf rund 25 Euro.
Bürgermeister Vogel: „Die Energiekosten sind so gering, dass man die Summe eigentlich vernachlässigen kann. Trotzdem möchte ich hier ein Zeichen setzen. Energiesparen geht uns alle an und erfordert Konsequenz in allen Bereichen. Und noch eine Bitte – auch das ist mittlerweile schon zu einer Art Tradition geworden – habe ich: Der Baum ist für alle Menschen da, die in unserer Stadt leben oder uns besuchen. Deshalb mein Appell: Bitte lassen Sie den Baum so, wie er ist. Lassen Sie bitte die Kugeln und die Lampen hängen. Dann haben alle etwas davon und wir können uns auch im nächsten Jahr daran erfreuen.“