• Kult-Bratwurst-Lokal spendiert gratis Drei im Weggla zur Corona-Impfung
  • Corona-Impfaktion fand am Samstag (14. August 2021) von 11 bis 18 Uhr statt
  • Geimpft wurde bei Bratwurst Röslein in Nürnberg (Rathausplatz 6, 90403 Nürnberg)
  • Geschäftsführer Thomas Förster äußert sich zu Impfaktion

Jeder könne für sich entscheiden, ob er oder sie geimpft werden will. Wer sich jedoch für diesen Schritt entscheidet, solle es so einfach wie möglich haben, erklärt der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA). Nach dem Motto "Impfen im Vorbeigehen" konnten sich Impfwillige deshalb "vollkommen unkompliziert" beim Besuch im Nürnberger Kult-Lokal Bratwurst Röslein (Rathausplatz 6, 90403 Nürnberg) gegen Corona impfen lassen. Die Impfaktion fand am Samstag (14. August 2021) von 11 bis 18 Uhr statt. Die Impfung wurde kostenlos "von den Profis des mobilen Impfteams des Nürnberger Gesundheitsamtes" durchgeführt.

Besondere Impfaktion in Nürnberg: Nach der Spritze gibt es Bratwurst

Das Besondere: Für die ersten 200 Geimpften hat sich Bratwurst Röslein-Wirt Thomas Förster etwas einfallen lassen: "Nach der Spritze wartet auf sie eine Belohnung in Form von Drei im Weggla". Förster erklärt den Hintergrund der Impf-Aktion in Nürnberg: "Es ist ein hohes Gut, dass jeder selbst entscheiden kann, ob er sich impfen lassen will oder nicht. Mir liegt es aber am Herzen denjenigen, die sich letztlich nicht nur für sich, sondern auch für die Gesellschaft für diesen Schritt entscheiden, zumindest etwas Gutes mit auf den Weg zu geben."

Die Impfaktion am Samstag wurde gut angenommen, berichtet Förster, der das Ganze selbst organisiert hat. Als er um 10 Uhr die Tür der Gaststätte aufsperrte, hatte sich bereits eine Schlange von gut 50 Metern gebildet - und das eine geschlagene Stunde bevor die Aktion überhaupt losging. Bis um 11 Uhr sei die Schlange dann laut Förster noch um fast das Doppelte gewachsen. Der Röslein-Wirt zog insgesamt ein positives Fazit und richtete noch einen Appell an alle: "Wir haben eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Jeder Einzelne sollte dringend darüber nachdenken, ob er sich der Gesellschaft gegenüber solidarisch erklärt und sich impfen lässt."

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