Die Messe Nürnberg öffnet nach über 19 Monaten des Stillstands ihre Pforten. Seit Dienstag, dem 28. September 2021, können sich Besucher*innen über die europäische Fachmesse für Verpackung, Technik und Prozesse "FachPack" freuen. Weitere Veranstaltungen stehen bereits fest.

"Ich freue mich, dass das Messewesen endlich wieder mit Präsenzveranstaltungen starten kann", teilt der bayerische Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzenden der NürnbergMesse Albert Füracker in einer Mitteilung der Messe Group mit. Der "so wichtige und stark vermisste" persönliche Austausch sei somit "endlich wieder möglich".

Erste Messe in Nürnberg nach 19 Monaten: Das bietet die "FachPack"

"Wir konzentrieren uns im Messezentrum auf das, was wir am besten können: Kunden begeistern!", so Roland Fleck, CEO der NürnbergMesse Group in der Mitteilung. Den Auftakt mache die europäische Fachmesse für Verpackung, Technik und Prozesse. Besucher*innen sollen sich hier vom 28. bis 30. September die neuesten Errungenschaften auf dem Fachgebiet anschauen können.

"Die FachPack als Europas größte Verpackungsmesse markiert dabei nicht nur den Neustart unserer realen Messen nach Corona, sie setzt mit ihrem Leitthema ‚Umweltgerechtes Verpacken‘ auch ein zukunftsorientiertes Signal", erklärt NürnbergMesse-CEO Peter Ottmann in der Pressemitteilung.

Ottmann fiebere der Öffnung der NürnbergMesse schon länger entgegen. "Gemeinsam mit unseren Kunden freuen wir uns auf das Live-Erlebnis von Messen und Kongressen vor Ort." Laut einer Pressemitteilung der Stadt Nürnberg gibt es zusätzlich ein Angebot für Aussteller*innen sowie Gäste, die pandemiebedingt weiterhin nicht vor Ort an den Messen teilnehmen können. Zu diesem Zweck sollen die Messen durch "vielfältige Online-Programme ergänzt" werden.

Nürnberg: Messe nach Zwangspause bereits mit vollem Programm - Consumenta soll stattfinden

Bis zum Ende des Jahres sind bereits viele weitere Veranstaltungen geplant. An insgesamt 30 Stück sei die NürnbergMesse Group beteiligt, 15 davon würden in Nürnberg stattfinden. Die Veranstalter nennen Fachmessen wie die it-sa, Europas größte Fachmesse zum Thema IT-Security, HOGA, FeuerTrutz, ConSozial, Kommunale und SPS als Beispiele. Auch Messen mit breiterem Publikum, wie etwa die Consumenta und Retro Classics werden stattfinden.

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Auch zahlreiche Branchen seien direkt mit dem Messe- und Kongressbetrieb verbunden, hieß es in der städtischen Mitteilung. Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Taxi-Betriebe und natürlich Messestandbau und Caterer seien vor allem von dem langen Stillstand betroffen.

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) verweist auch auf positive Effekte der Messe auf die Wirtschaft: Die generierte Kaufkraft betrage bundesweit 1,93 Milliarden Euro, was Steuereinnahmen von 365 Millionen Euro entspreche.

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