Autofahrer fährt mit 125 km/h bei erlaubten 50 km/h in Nürnberg: Polizei entdeckt noch mehr Straftaten bei ihm. Im Rahmen von Geschwindigkeitsmessungen wurden die Beamten der Verkehrspolizei Nürnberg am Donnerstag (23.09.2021) erstmalig auf einen Autofahrer aufmerksam, weil er bei erlaubten 50 km/h mit circa 125 km/h gemessen wurde.

Bei einer anschließenden Kontrolle traten noch weitere verschiedene Straftaten, wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr und weitere zu Tage, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt.

Nürnberg: Autofahrer fährt mit 125 Sachen in 50er Zone

Am Freitagvormittag (24.09.2021) fuhr ein Fahrschulfahrzeug auf der Rangaustraße in Nürnberg-Röthenbach und musste bremsen. Ein zunächst unbekannter Citröen-Fahrer verursachte anschließend einen Verkehrsunfall, weil er auf das stehende Fahrschulfahrzeug auffuhr.

Anschließend flüchtete der Citröen von der Unfallstelle. Sowohl der Fahrschüler als auch der Fahrlehrer blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Euro.

Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem flüchtigen Fahrzeug ein, von dem ein Kennzeichen bekannt war.

Die verständigte Polizeistreife überprüfte die Halteradresse und konnte den Fahrer des Citröen ermitteln. Es handelte sich hierbei um den 30-Jährigen, der bereits am Donnerstag (23.09.2021) durch die genannten Verkehrsverstöße aufgefallen war. Die am Citröen angebrachten Kennzeichen waren bereits entfernt. Auch diesmal konnten Hinweise auf Alkohol- und Drogeneinfluss bei dem Fahrer festgestellt werden.

Die Beamten der Verkehrspolizei Nürnberg leiteten ein erneutes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und diverser weiterer Straftaten ein. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Citröen sichergestellt.

Vorschaubild: © Frank Rumpenhorst (dpa)