In der Woche ab Montag, 19. Juli 2021, soll der Startschuss für einen digitalen Impfnachweis durch das Bundesgesundheitsministerium fallen. Ab dann werden voraussichtlich in den Impfzentren die digitalen Impfnachweise bei Erst- und Zweitimpfung beziehungsweise beim Vakzin Johnsons & Johnson nach einem Impftermin über das Bayerische Impfportal BayIMCO erzeugt und den Geimpften als Bestandteil ihrer Impfdokumentation mitgegeben. Das teilt die Stadt Nürnberg mit.

In einem weiteren Schritt würden die digitalen Impfnachweise in die Impf-Plattform BayIMCO nachträglich eingestellt und könnten dann einfach heruntergeladen werden, heißt es. Doch Achtung: Damit dies unkompliziert möglich ist, sollte nach der abschließenden Impfung im Impfzentrum der Account nicht gelöscht werden, warnt die Stadt. 

Bekommen auch Geimpfte durch den Hausarzt einen digitalen Impfpass?

Für diejenigen, die sowohl ihre Erst- als auch Zweitimpfung im Impfzentrum oder den dezentralen Impforten im Kaufhaus Citypoint, in der früheren Kfz-Zulassungsstelle und an den Impfstandorten Boxdorf, Katzwang und Laufamholz erhalten haben, aber keinen Account mehr besitzen, arbeite das bayerische Gesundheitsministerium "an einer umfassenden digitalen Lösung", heißt es. Die niedergelassenen Hausärzte melden die vollständig Geimpften an das Robert Koch-Institut. Dort wird der digitale Impfausweis per QR Code generiert. Der Nachteil: Im Moment seien "noch keine weiteren Details zur Ausgabe eines digitalen Impfausweises an die bei den niedergelassenen Hausärzten geimpften Personen bekannt", schreibt die Stadt Nürnberg.

Die Koordinierungsstelle Impfzentrum der Stadt Nürnberg rät dringend dazu, "die mehrseitige Impfdokumentation, die den Impflingen im Impfzentrum Nürnberg-Messe beziehungsweise an den dezentralen Impf-Orten vom Impfarzt oder der Impfärztin ausgegeben werden, zusammen mit dem Impfpass, in dem ebenfalls ihre Impfungen beziehungsweise die einmalige Johnson & Johnson-Impfung dokumentiert werden, sorgfältig aufzubewahren und auf keinen Fall wegzuwerfen". 

Den digitalen Impfnachweis könne man als QR-Code per Handy in die Corona-WarnApp, die neue CovPass-App oder eine andere geeignete App übertragen, wie etwa die auch in Nürnberg eingeführte Luca App. Ende Juni plant das Bundesgesundheitsministerium, die neue CovPass-App zu veröffentlichen.