Beliebtes Ausflugsziel wird zur Falle: Bergwacht muss "festsitzendes Kind" aus Schlucht retten

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Nürnberg: "Festsitzendes Kind" - Bergwacht mit mehreren Einsätzen
Am 1. Mai 2024 wurden die Bergwachten Nürnberg, Erlangen und Lauf-Hersbruck zu einer Vielzahl von Einsätzen alarmiert.
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Bergwacht Erlangen; Collage: inFranken.de
Am 1. Mai 2024 wurden die Bergwachten Nürnberg, Erlangen und Lauf-Hersbruck zu einer Vielzahl von Einsätzen alarmiert.
Nürnberg: "Festsitzendes Kind" - Bergwacht mit mehreren Einsätzen
Bergwacht Erlangen
Am 1. Mai 2024 wurden die Bergwachten Nürnberg, Erlangen und Lauf-Hersbruck zu einer Vielzahl von Einsätzen alarmiert.
Nürnberg: "Festsitzendes Kind" - Bergwacht mit mehreren Einsätzen
Bergwacht Erlangen
Am 1. Mai 2024 wurden die Bergwachten Nürnberg, Erlangen und Lauf-Hersbruck zu einer Vielzahl von Einsätzen alarmiert.
Nürnberg: "Festsitzendes Kind" - Bergwacht mit mehreren Einsätzen
Bergwacht Erlangen

Am Mittwoch (1. Mai 2024) hatten die fränkischen Bergwachten alle Hände voll zu tun. Die Einsatzkräfte mussten an dem Tag insgesamt viermal ausrücken, darunter zu einem "festsitzendem Kind". Einem Mann drohte nur kurze Zeit später der Tod.

Der 1. Mai 2024 gestaltete sich für die Bergwachten Nürnberg, Erlangen und Lauf-Hersbruck besonders einsatzreich. Sie berichten von insgesamt vier Fällen an dem Feiertag. Beim ersten Einsatz am Mittag wurden die Rettungskräfte in die Schwarzachklamm alarmiert.

Dort war ein "festsitzendes Kind" gemeldet worden, was aufgrund des unwegsamen Geländes nicht selbstständig auf den Weg zurückkehren konnte. Mit einer Seilsicherung brachten die Einsatzkräfte das Kind sicher zurück auf die Beine und übergaben es den Sanitätern.

Einsatzreicher Tag für Bergwachten - "reanimationspflichtiger Patient" und "hilflose Person"

Der nächste Einsatz ereignete sich weniger als eine Stunde später. Hierbei handelte es sich um einen "reanimationspflichtigen Patienten", welchen die Bergwacht Erlangen zusammen mit Rettungssanitätern erfolgreich wiederbeleben konnte. Da ein Rettungswagen den Patienten über einen Forstweg direkt erreichte, war es möglich, dass der Patient unter Reanimation zu einem anderen, bereitstehenden Krankenwagen gebracht werden konnte.

Um 15.37 wurde die Bergwacht Erlangen als Unterstützung zu einer "hilflosen Person" im Höhenglückssteig alarmiert, wobei die Rettungskräfte mit zwei Fahrzeugen anrückten. Nachdem sich die Person selbst aus ihrer misslichen Lage befreien konnte, musste die Bergwacht den Einsatz nicht mehr fortsetzen.

Der letzte Einsatz des Tages ereignete sich im Erlenstegener Forst, wo ein abhängiger Patient gemeldet wurde. Ein Rettungswagen konnte die Person allerdings direkt erreichen, weshalb kein Eingreifen der Bergwacht mehr nötig war. Mehr Nachrichten aus der Metropolregion Nürnberg gibt es in unserem Lokalressort.