Fahrer ohne Führerschein baut Unfall auf Autobahn: Mutter und Tochter verletzt

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Lüge nach Unfall auf A6 bei Schwabach
Die 35‑Jährige versuchte nach dem Unfall auf der A6 bei Schwabach, ihren Lebensgefährten zu schützen.
Lüge nach Unfall auf A6 bei Schwabach
Benjamin Nolte/dpa (Symbolbild)

Auf der A6 bei Schwabach fährt jemand mit einem Auto auf einen anderen Wagen auf. Die Angaben zum Fahrer sind unterschiedlich. Die Polizei kommt jedoch dahinter, wer gelogen hat.

Ein 34-Jähriger ohne Führerschein hat auf der A6 bei Schwabach einen Unfall verursacht, bei dem zwei Menschen verletzt worden sind. Nach einem Überholvorgang wechselte er am Mittwochmittag (19. August 2026) gegen 12.20 Uhr zwischen den Anschlussstellen Schwabach-Süd und Schwabach-West von der linken auf die mittlere Spur und prallte dort gegen das Heck eines vorausfahrenden Autos.

Die 62-jährige Fahrerin des vorausfahrenden Wagens und ihre 27-jährige Tochter erlitten leichte Verletzungen, teilte die Polizei mit. Der 34-Jährige und seine 35-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Der Schaden beträgt nach Angaben der Polizei rund 11.000 Euro.

Unfall auf der A6 bei Schwabach - Lüge fliegt schnell auf

Bei der Unfallaufnahme auf dem Standstreifen berichtete eine Autofahrerin, die zuvor von dem Mann überholt worden war, dass der 34-Jährige am Steuer gesessen habe. Er bestritt dies. Seine Lebensgefährtin behauptete, sie sei gefahren. Die Polizei kam jedoch schnell dahinter, dass es sich dabei um eine Lüge handelte, da der Mann keine Fahrerlaubnis besitzt.

Die Beamten ermitteln gegen ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Gegen die Frau läuft unter anderem ein Verfahren wegen Strafvereitelung. Beide mussten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich hinterlegen.

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