"Kommt vielleicht als Maskottchen auf die Wache zurück": Feuerwehr Nürnberg rettet ausgesetzte Schildkröte

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Nürnberg: Feuerwehr rettet ausgesetzte Schildkröte - "kommt vielleicht als Maskottchen auf die Wache zurück"
Die Wache 1 der Feuerwehr Nürnberg kann sich die Schildkröte als Maskottchen vorstellen.
Nürnberg: Feuerwehr rettet ausgesetzte Schildkröte - "kommt vielleicht als Maskottchen auf die Wache zurück"
Feuerwehr Nürnberg; Collage: inFranken.de

Am 22. Mai 2024 wurde auf einem Wertstoffhof eine ausgesetzte Schildkröte gefunden. Die Feuerwehr Nürnberg rettete das Tier und brachte es zum Reptilienarzt, doch die Einsatzkräfte wollen "Henry" zurück auf ihrer Wache.

Auf einem Wertstoffhof wurde 22. Mai 2024 eine ausgesetzte Schildkröte gefunden. Dies wurde zum Einsatz für die Feuerwehr Nürnberg. Die Einsatzkräfte wurden gerufen, um das Tier zu retten und zum Reptilienarzt zu bringen, berichtet die Feuerwehr.

"Im Feuerwehrgesetz steht, dass wir für das Wohl von Menschen und Tieren verantwortlich sind, deshalb wurden wir zu dem Einsatz gerufen", erklärt Alexander Heller von der Feuerwehr Nürnberg im Gespräch mit inFranken.de. Auf dem Wertstoffhof wurde die Schildkröte zwischen Sperrmüll gefunden, die Rettungsaktion war für die Einsatzkräfte keine große Herausforderung. Einige Feuerwehrleute in Nürnberg tragen seit kurzem ein neues Abzeichen am Ärmel - das bedeutet es.

Nach Schildkröten-Rettung: Kehrt das Tier zur Nürnberger Feuerwehr zurück?

Nach der Rettung konnte das Reptil nicht sofort zum Tierarzt gebracht werden, da sich dieser zu dem Zeitpunkt in der Pause befand, erklärt Heller. Deshalb wurde die Schildkröte zur Überbrückung mit auf die Feuerwache 1 genommen, wo sie sich umschauen durfte und anscheinend auch das Herz vieler Feuerwehrleute eroberte. 

Dort bekam das Tier auch gleich einen Namen: "Wir wünschen Henry alles Gute", schreibt die Feuerwehr Nürnberg nachträglich. Mittlerweile sei Henry nicht mehr auf der Wache, doch: "Er kommt vielleicht als Maskottchen auf die Wache zurück."

Die Idee scheint kein Spaß zu sein. "Wir überlegen das ernsthaft", erklärt Heller mit einem Lachen. Es sei jedoch noch nichts sicher. Weitere News aus der Metropolregion Nürnberg findest du in unserem Lokalressort.