Er sollte während des Urlaubs auf den Hund eines Bekannten aufpassen. Nun wird der Mann verdächtigt, das Tier beim Gassigehen schwer misshandelt zu haben.
In der Nacht auf Samstag (17.08.2024) verhafteten Polizeibeamte im Norden Nürnbergs einen 45-jährigen Mann, der verdächtigt wird, einen Hund während eines Spaziergangs misshandelt zu haben.
Eine Anwohnerin hatte kurz nach Mitternacht die Polizei alarmiert und berichtet, dass ein Mann in der Schopenhauerstraße wiederholt gegen geparkte Autos getreten hätte. Eine Streife der Inspektion Nürnberg-Ost hielt daraufhin einen 45-jährigen Mann an. Obwohl die Beamten bei der Überprüfung der Fahrzeuge zunächst keinen Schaden feststellen konnten, fiel ihnen auf, dass der sichtlich betrunkene Mann einen kleinen Hund bei sich hatte, der schwere Verletzungen aufwies. Nachdem an einem Auto entsprechende Haare und Blutspuren gefunden wurden, geht die Polizei davon aus, dass der Mann den Hund mehrfach gegen das geparkte Fahrzeug geschlagen hatte.
Hund erleidet erhebliche Verletzungen - Tatverdächtiger hat über zwei Promille
Die Beamten brachten den Hund sofort in eine Tierklinik. Dort stellte man fest, dass das Tier erhebliche Verletzungen erlitten hatte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen ergab einen Wert von über zwei Promille. Die Gründe für die Misshandlung des Hundes bleiben unklar. Ermittlungen ergaben, dass der Hundebesitzer den 45-Jährigen während seines Urlaubs mit der Betreuung des Hundes beauftragt hatte.
Gegen den 45-Jährigen wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Er verbrachte die restliche Nacht in Polizeigewahrsam. Der Hund befindet sich derzeit weiterhin in stationärer Behandlung in einer Tierklinik.
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