Ein Drohbrief an die Gewerkschaft Verdi in Nürnberg löste am Mittwoch einen Großeinsatz aus. Inzwischen liegen die Ergebnisse einer dritten Probe des Pulvers vor.
Update vom 20.02.2026, 14.09 Uhr: Weitere Entwarnung - dritter Pulver-Test negativ
Nach dem Fund eines weißen Pulvers in einem Drohbrief an die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch (18. Februar 2026) gibt es erneut Entwarnung: Auch der dritte Test zeigt, dass das Pulver ungefährlich ist, informiert die Stadt Nürnberg. Das teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag (20. Februar) dem städtischen Gesundheitsamt schriftlich mit.
Aus dem Befund des LGL geht hervor, dass weder Bacillus anthracis (der Erreger von Anthrax beziehungsweise Milzbrand) noch andere bakterielle Krankheitserreger gefunden werden konnten, so die Stadt in ihrer Pressemitteilung. Bereits am Mittwoch hatten zwei Schnelltests noch vor Ort im DGB-Haus am Kornmarkt in Nürnberg, durchgeführt von Spezialisten des LGL und der Feuerwehr München, keine Hinweise auf gefährliche Stoffe erbracht.
Update vom 18.02.2026, 18.13 Uhr: Drohung an Verdi-Beschäftigte
Das Pulver, das zusammen mit einem Drohschreiben bei Verdi in Nürnberg einging, ist nicht gefährlich. Das teilte die Stadt Nürnberg mit. Das hätten Teste vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und der Analytischen Task Force der Feuerwehr München ergeben. Um was es sich bei dem Pulver handelte, war zunächst unklar.
Der Umschlag sei am Mittwochvormittag (18. Februar 2026) gegen 10.30 Uhr in der 5. Etage des Gebäudes am Kornmarkt geöffnet worden, in der sich zu dem Zeitpunkt elf Menschen befunden hätten. Nach der Entwarnung mussten sie eine sogenannte Dekontaminationsstraße durchlaufen und dort unter anderem ihre Kleidung abgeben. Die Person, die den Brief geöffnet hatte, sei vorsorglich von einem Spezialteam der Berufsfeuerwehr Nürnberg vollständig nass dekontaminiert worden, hieß es.
Auf den übrigen Etagen hätten sich rund 60 Menschen befunden. Sie hätten das Gebäude nach und nach mit einem Aufzug verlassen können. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden. Gewerkschaftsangaben-Angaben zufolge stehe in dem Drohbrief, Beschäftigte von Verdi sollten "an Milzbrand sterben". "Wir verurteilen die Drohung auf das Schärfste", hieß es. Der Verdi-Bundesvorsitzende bezeichnete die Drohung als "empörend und absolut inakzeptabel."
Ursprungsmeldung vom 18.02.2026,13.47 Uhr: ABC-Einsatz und Drohbrief - Menschen kommen mit Pulver in Kontakt
Ein Brief mit einem weißem Pulver hat einen ABC-Einsatz beim Gewerkschaftshaus am Nürnberger Kornmarkt ausgelöst. Um was es sich bei der Substanz handelt, war zunächst unklar. Sie soll nun vom Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersucht werden.
Elf Menschen hätten sich laut der Stadt Nürnberg in dem Stockwerk befunden. Demnach hätten mindestens drei von ihnen Kontakt mit dem Pulver gehabt. Eine der drei Personen sei dabei psychisch stark belastet worden, sagte eine BRK-Sprecherin zu inFranken.de. Sie gelte deshalb als mittelschwer erkrankt. Bei den übrigen acht war zunächst unklar, ob auch sie mit der Substanz in Berührung gekommen sind. Die elf Betroffenen sowie weitere Menschen auf anderen Etagen sollen in dem DGB-Haus bleiben, bis das Pulver analysiert ist. Zudem gebe es einen Drohbrief, teilte die Stadt auf ihrer Homepage mit.
Der Bereich vor dem Gebäude wurde abgesperrt. Die Feuerwehr der Stadt Nürnberg sei mit einem Dekontaminationsteam im Einsatz, teilte die Stadt mit. Auch das Gesundheitsamt sei eingebunden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe jedoch nicht. Wer der Absender des Briefes ist, der am Mittwochvormittag (18. Februar 2026) gegen 10.30 Uhr einging, war zunächst unklar. ami/mit dpa
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Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
Was ist eigentlich mit den Leuten los. Vor Frust und Kulturpessimismus gegen Gewerkschaften agieren hatten wir schon mal in diesem Land. Es folgten dunkle Zeiten …
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