Die Bundespolizei verstärkt am Wochenende ihre Einsätze an Bahnhöfen. So auch in Nürnberg. Reisende müssen sich auf mehr Kontrollen und neue Regeln einstellen.
Die Bundespolizei plant am letzten Mai-Wochenende verstärkte Kontrollen an zehn großen Bahnhöfen in Deutschland. Ziel ist es, die Sicherheit zu erhöhen und schneller auf mögliche Gefahren reagieren zu können.
Neben dem Münchner Haupt- und Ostbahnhof gehört auch der Nürnberger Hauptbahnhof zu den betroffenen Orten. Vor allem an stark frequentierten Bahnhöfen sollen zusätzliche Streifen unterwegs sein. Für Bahnfahrer bedeutet das: mehr Überprüfungen und strengere Vorgaben.
Achtung beim Brotzeitmesser - das ist am Wochenende wichtig
Mit mehr Streifen und Kontrollen wolle man an Bahnhöfen, an denen besonders häufig Gewalttaten gemeldet werden, mehr Sicherheit gewährleisten, teilte die Bundespolizei mit. Nach Einsätzen im Januar und kurz vor Ostern ist es der dritte Einsatz dieser Art.
Von Freitagnachmittag bis Sonntagfrüh gelten auch in Regensburg und Rosenheim Waffenverbote. Einsatzkräfte können Menschen dann ohne konkreten Anlass anhalten, befragen und untersuchen. Durch die Regelverschärfung dürfen Reisende dort keine Messer, gefährliche Werkzeuge, Schuss- oder sonstige Waffen mit sich führen.
Wer also ein Taschenmesser für die Brotzeit dabeihaben will, sollte dieses zum Beispiel lieber verschlossen im Gepäck als in der Hosentasche mitnehmen. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss damit rechnen, dass die Bundespolizei die gefährlichen Gegenstände an sich nimmt und je nach Verstoß ein Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren einleitet.