Die Polizei in Nürnberg stoppte einen Mann mit einem getunten Pedelec. Das Fahrzeug konnte ohne Tretunterstützung über 40 km/h fahren.
Eine zivile Fahrradstreife der Verkehrspolizei Nürnberg bemerkte am Dienstagnachmittag (20.05.2025) in der Nürnberger Südstadt einen Mann auf einem getunten Pedelec. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher.
Die zivilen Polizisten sahen gegen 15.00 Uhr in der Pillenreuther Straße einen 27-Jährigen, der ein Pedelec fuhr. Bei der Kontrolle fiel den Einsatzkräften ein Gashebel auf, ähnlich einem Motorrad. Eine genauere Überprüfung ergab, dass das "Fahrrad" durch den verbauten Motor ohne Tretunterstützung Geschwindigkeiten von über 40 km/h erreichen konnte.
Durch diese Modifikation gilt das Gefährt rechtlich betrachtet als Kleinkraftrad, weshalb der 27-Jährige eine Haftpflichtversicherung abschließen und eine Betriebserlaubnis einholen müsste. Die Beamten leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein und stellten das Fahrzeug sicher. Dabei fanden sie heraus, dass der Mann bereits im April 2025 mit demselben Rad aus dem Verkehr gezogen worden war. Nach den damaligen Ermittlungen hatte er das Fahrzeug zurückbekommen und war über die Konsequenzen bei erneutem Missbrauch aufgeklärt worden.
Der 27-Jährige muss sich nun strafrechtlich verantworten.
Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.