Gen-Z-Proteste am Samstag: So ist die Lage in Franken

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Auch in Nürnberg gehen am Samstag junge Menschen im Rahmen der bundesweiten Proteste der Initiative „Gen Z regelt“ auf die Straße.
Gen-Z-Protest in Nürnberg
NEWS5 / Enrico Wohlgemuth (NEWS5)
Auch in Nürnberg gehen am Samstag junge Menschen im Rahmen der bundesweiten Proteste der Initiative „Gen Z regelt“ auf die Straße.
Gen-Z-Protest in Nürnberg
NEWS5 / Enrico Wohlgemuth (NEWS5)

Nach den Krawallen in Frankreich waren die Bedenken hinsichtlich der angekündigten "Gen-Z-Proteste" groß. Auch in Nürnberg gehen Menschen am Samstag auf die Straße - doch wie ist die Lage vor Ort?

In mehreren bayerischen Städten sind am Samstagnachmittag (31. Oktober 2026) die sogenannten "Gen-Z-Proteste" angelaufen - unter anderem auch in Nürnberg. Im Vorfeld hatten Anwohner und Gewerbetreibende ihre Sicherheitsbedenken kundgetan - bislang ist die Stimmung vor Ort allerdings friedlich. Im Vorfeld waren auch Gegendemonstrationen angekündigt worden - von denen eine seitens der Veranstalter jedoch kurzfristig abgesagt wurde.

Für den bundesweiten Protesttag wurden in Bayern nicht nur in Nürnberg, sondern auch in München, Augsburg, Regensburg und Rosenheim Versammlungen geplant.

"Ok Boomer": Darum geht es den Demonstranten

Die Initiative "Gen Z regelt" hat landesweit zu friedlichen Protesten aufgerufen. Sie fordert soziale Gerechtigkeit, mehr finanzielle Mittel für Schulen, Suchthilfe und Psychotherapie, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und für verstärkten Klimaschutz. Eine Wehrpflicht und den Ausbau staatlicher Überwachung lehnt sie ab. Einige Teilnehmer der Demonstrationen in Bayern waren mit Plakaten und Fahnen erschienen. Viele hatten Schilder dabei mit Aussagen wie "Ok Boomer, jetzt sind wir dran" oder "Freiheit, Zukunft, Menschlichkeit".

In Nürnberg wurden auch Fahnen der Freien Deutschen Jugend FDJ gesichtet, zu DDR-Zeiten eine Massenorganisation des Staates. "Die Jugend braucht Streik", stand auf einem dazugehörigen Transparent. Und: "Wir sind nicht eure Tagelöhner! Wir sind nicht euer Kanonenfutter!". In München gab es rote Fahnen der Revolutionären Kommunistischen Partei mit dem Schriftzug RKP sowie Hammer und Sichel.