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Fliegerbombe in Nürnberg: Weltkriegs-Blindgänger erfolgreich entschärft


Autor: Alexander Kroh, Alexander Milesevic

Nürnberg, Montag, 28. Sept. 2026

Auf einer Baustelle in Nürnberg wird eine Fliegerbombe gefunden. Gewerbebetriebe und Wohnareale müssen evakuiert werden. Wenig später können die Menschen jedoch bereits zurück in die Gebäude.
In Nürnberg ist am Montag (28. September 2026) eine Fliegerbombe entdeckt worden. Sie wurde am Nachmittag entschäft.


Update vom 28.09.2026, 15.37 Uhr: Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft

Die gefundene Fliegerbombe in Nürnberg ist erfolgreich entschärft worden. Das teilte die Stadt Nürnberg mit. Demnach habe ein Sprengmeister den Blindgänger um 15.10 Uhr unschädlich gemacht. Zuvor war der 150 Kilogramm schwere Koloss aus dem Zweiten Weltkrieg am Montagvormittag (28. September 2026) bei Bauarbeiten auf dem Gelände von Siemens Energy in der Winter-Günther-Straße im Stadtteil Gibitzenhof gefunden worden.

Rund um die Fundstelle wurden nach Angaben der Stadt die Gebäude in einem Radius von 400 Metern evakuiert. Vor allem Gewerbebetriebe seien davon betroffen gewesen. Neben dem Firmenareal von Siemens Energy wurden weitere anliegende Betriebe geräumt, darunter das Betriebsgelände der VAG Verkehrs Aktiengesellschaft Nürnberg an der Heinrich-Alfes-Straße, die Stadtreklame Nürnberg in der Katzwanger Straße sowie eine Moschee. Rund 1200 Beschäftigte und 234 Anwohnerinnen und Anwohner seien davon betroffen gewesen.

Vor Ort waren rund 90 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr der Stadt Nürnberg, der Werksfeuerwehren Siemens und MAN, der Freiwilligen Feuerwehren, verschiedener Hilfsorganisationen der Rettungs- und Sanitätsdienste sowie die Polizei. Auf dem gleichen Gelände war schon vor acht Wochen ein Blindgänger ausgegraben und entschärft worden.

Update vom 28.09.2026, 14.44 Uhr: Evakuierung abgeschlossen

Die Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg steht unmittelbar bevor. Der rund 150 Kilogramm schwere Blindgänger war am Vormittag bei Bauarbeiten auf dem Gelände von Siemens Energy in der Winter-Günther-Straße im Stadtteil Gibitzenhof gefunden worden.

Vor Ort sind rund 90 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr der Stadt Nürnberg, der Werksfeuerwehren Siemens und MAN, der Freiwilligen Feuerwehren, verschiedener Hilfsorganisationen der Rettungs- und Sanitätsdienste sowie die Polizei. Im Evakuierungsgebiet sind 234 Anwohnerinnen und Anwohner gemeldet. Nachdem die Evakuierung aller Gebäude laut Pressemeldung der Stadt Nürnberg nun abgeschlossen ist, kann die Entschärfung der Bombe losgehen.

Update vom 28.09.2026, 14.12 Uhr: 90 Einsatzkräfte bei Fliegerbombe in Nürnberg – Evakuierung läuft

Kurz vor 13.30 Uhr ist die Evakuierung aufgrund des Fliegerbomben-Fundes in Nürnberg-Gibitzenhof angelaufen. Laut Stadt Nürnberg seien 234 Anwohnerinnen und Anwohner von der Maßnahme betroffen. Etwa 90 Einsatzkräfte seien vor Ort. 

Es wurde eine Karte zum Evakuierungsgebiet veröffentlicht. Die Buslinie 58 fährt laut VAG bis etwa 15.15 Uhr in beiden Richtungen zwischen Vogelweiherstraße und Dianaplatz eine Umleitung.

Meldung vom 28.09.2026, 11.58 Uhr: Fliegerbombe in Nürnberg gefunden – Entschärfung noch heute

Bei Bauarbeiten auf einem Gelände an der Winter-Günther-Straße im Nürnberger Stadtteil Gibitzenhof ist am Montag (28. September 2026) eine US-amerikanische Fliegerbombe gefunden worden. Das teilte die Stadt Nürnberg um kurz vor 12 Uhr mit. Bereits Anfang August war in der Nähe ein Blindgänger gefunden worden.

Nach ersten Informationen der Einsatzkräfte handelt es sich um einen 150 Kilogramm schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Fliegerbombe soll noch im Laufe des Montags entschärft werden, hieß es. Um 14 Uhr soll die Entschärfung beginnen, sofern bis dahin die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen werden können. Der Evakuierungsradius beträgt 400 Meter. Wie viele Personen betroffen sind, war zunächst unklar.

Fliegerbombe in Nürnberg soll noch am Montag entschärft werden

"Rund 90 Prozent des Evakuierungsgebiets betrifft ein Firmengelände", teilte die Stadt Nürnberg mit. Es sei bereits mit der Räumung begonnen worden.

Zusätzlich betroffen sei die Stadtreklame und die gesamte Conradtystraße. Laut aktuellen Informationen der Feuerwehr sei hier auch eine Moschee betroffen, ebenso wie das Betriebsgelände der VAG Nürnberg. Die Evakuierung soll in Kürze – gegen 13 Uhr – beginnen.

Laut VAG sei keine Straßenbahnlinie betroffen, wohl aber die Buslinie 58. Die Haltestelle "Löffelholzstraße" könne nicht mehr angefahren werden. In diesem Bereich wird die Linie 58 eine Umleitung fahren.