An den Autobahnen A3, A6, A73 und A93 startet Anfang Juli eine mehrwöchige Bekämpfung des gefährlichen Eichenprozessionsspinners. Es kann im Umfeld zu zeitweisen Absperrungen kommen.
"Das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners stellt alljährlich ein Problem für die Verkehrsteilnehmer und für das Personal des Straßen-Betriebsdienstes dar", schreibt die Niederlassung Nordbayern der Autobahn GmbH des Bundes in einer Pressemitteilung. Deshalb fände in den kommenden Wochen im Bereich der Außenstelle Fürth die mechanische Bekämpfung des Nachtfalters statt.
Betroffen seien ab Anfang Juli die Autobahnen A3, A6, A73 und A93. Die Bekämpfungsmaßnahmen sollen vor Beginn des Falterflugs voraussichtlich bis Ende September 2023 abgeschlossen sein.
Experten bekämpfen Eichenprozessionsspinner unter anderem an A3, A6 und A73 in Franken - diese Bereiche sind betroffen
Die beauftragten Fachfirmen bearbeiten die Parkplätze und die Strecken
- an der A73 zwischen den Anschlussstellen Fürth-Steinach und Möhrendorf,
- an der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg und der Anschlussstelle Parsberg,
- an der A6 zwischen der Anschlussstelle Schwabach-West und der Landesgrenze zu Baden-Württemberg sowie zwischen den Autobahnkreuzen Altdorf und Oberpfälzer Wald und
- an der A93 zwischen den Anschlussstellen Luhe-Wildenau und Ponholz.
"Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die bei Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zur Bildung von 'Quaddeln' am Körper" führen könnten, heißt es zu den Gefahren. Beim Einatmen der Brennhaare könne es auch zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten oder Asthmaanfällen kommen. Daher sind bei entsprechendem Befall auch Ruhezonen auf einzelnen Rastanlagen temporär abgesperrt.