Am Sonntagabend (10. Oktober 2021) ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 im Kreis Nürnberger Land gekommen, bei dem drei Menschen verletzt worden sind. Wie Marc Bauke von der Verkehrspolizeiinspektion Feucht am Abend gegenüber NEWS5 erklärt, krachte ein Auto in Richtung Würzburg zwischen den Anschlussstellen Altdorf/Burgthann und dem Autobahnkreuz Altdorf in das Heck eines vorausfahrenden Wagens. 

Das auffahrende Auto drehte sich dadurch und blieb beschädigt und ohne Beleuchtung auf der Gegenfahrbahn stehen. "Fünf Minuten danach kam ein Wohnmobil auf dem rechten Fahrstreifen, erkannte das Auto und ist ausgewichen, kam jedoch ins Schlingern und ist zur Seite gekippt", beschreibt Bauke den Unfall. "Es war ein riesiges Trümmerfeld, das sich über 500 Meter erstreckte."

"Riesiges Trümmerfeld": Wohnmobil weicht Unfallstelle aus - und kippt um

Durch das Ausweichmanöver konnte der Fahrer des Wohnmobils einen folgenschweren Frontalzusammenstoß vermeiden. "Es hätte viel, viel schlimmer ausgehen können", so Bauke. Womöglich hätte es Schwerverletzte gegeben, wenn der Wohnmobilfahrer das Auto nicht oder zu spät erkannt hätte.

Der Fahrer des Autos, der des aufgefahrenen Wagens und der Wohnmobilfahrer sind nach ersten Erkenntnissen der Polizei leicht verletzt. Die A3 musste zeitweise voll gesperrt werden, weshalb es auch zu einem Stau auf der Autobahn kam. "Die Rettungsgasse war vorbildlich", lobt Bauke abschließend. 

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