Ein fränkisches AfD-Mitglied hat mutmaßlich sein eigenes Auto angezündet - und linke Gruppierungen beschuldigt. Das geht nun selbst der eigenen Partei zu weit - diese hat harte Konsequenzen beschlossen.
Update vom 30.03.2026: AfD-Mitglied zündet eigenes Auto an - Parteiausschluss beantragt
Nun drohen Konsequenzen: Die AfD hat gegen ein Parteimitglied, das im fränkischen Uffenheim sein eigenes Auto angezündet hatte und für die Brandstiftung linksgerichtete Gruppen verantwortlich machen wollte, ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet. Der Bezirksvorstand Mittelfranken habe den Parteiausschluss des Mitglieds beschlossen, teilte der Bezirksverbands-Vorsitzende Andreas Haas mit. Ein entsprechender Antrag werde an das Landesschiedsgericht der Partei gerichtet, das die Entscheidung endgültig treffen müsse.
Ein AfD-Mitglied in Uffenheim hat einem Bericht des Polizeipräsidiums Mittelfranken zufolge sein eigenes Auto angezündet und versucht, die Schuld dafür politisch linksgerichteten Gruppierungen in die Schuhe zu schieben. Der Mann habe gestanden, den Brand gelegt und einen angeblichen Drohbrief der Antifa gefälscht zu haben, teilte die Polizei in Nürnberg mit. Auch eine angeblich gegen ihn gerichtete Graffiti-Schmiererei hatte er demnach selbst angefertigt.
Nach dem Brand an dem Fahrzeug und den Ausführungen des Besitzers hatte zunächst der Staatsschutz ermittelt, weil eine politisch motivierte Straftat im Raum gestanden hatte. Nachdem die Ermittlungen in diese Richtung ins Leere gelaufen seien, sei zunehmend der Eigentümer ins Visier der Polizei geraten. Schließlich seien bei der Analyse des angeblichen Drohbriefes auffällige Übereinstimmungen mit der Handschrift des Mannes festgestellt worden. Die AfD selbst hatte in einer Pressemitteilung vom 8. Februar noch von einem "feigen Anschlag" gegen ein Parteimitglied geschrieben. Das Mitglied habe Parteimitglieder getäuscht sowie einen Ansehensverlust und Schaden für die Partei verursacht, hieß es.
Update vom 20.03.2026: AfD-Mitglied zündet eigenes Auto an - Partei kündigt Konsequenzen an
Ein AfD-Mitglied in Uffenheim (Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) soll sein eigenes Auto in Brand gesetzt und versucht haben, die Schuld dafür politisch linksgerichteten Gruppen zuzuschieben. Der Mann habe inzwischen gestanden, den Brand gelegt und einen angeblichen Drohbrief der Antifa gefälscht zu haben, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit.
Nach dem Feuer an dem Fahrzeug und den Aussagen des Besitzers hatte zunächst der Staatsschutz ermittelt, da eine politisch motivierte Straftat im Raum stand. Nachdem die Ermittlungen in diese Richtung ins Leere gelaufen seien, sei zunehmend der 44-jährige Eigentümer ins Visier der Polizei geraten. Schließlich seien bei der Analyse des angeblichen Drohbriefes auffällige Übereinstimmungen mit der Handschrift des Mannes festgestellt worden.
Die AfD selbst hatte in einer Pressemitteilung vom 8. Februar 2026 noch von einem "feigen Anschlag" gegen ein Parteimitglied gesprochen. Der AfD-Ortsverband Neustadt/Aisch kündigte Konsequenzen an. "Wir sind entsetzt über das Ergebnis der Ermittlungen und stellen fest, dass es gut war, unser Vertrauen in die objektiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu setzen", heißt es in einer Stellungnahme. "Gegen die betreffende Person werden wir parteiinterne Ordnungsmaßnahmen einleiten."
AfD-Landeschef spricht von Fehlverhalten von Einzelperson
AfD-Landeschef Stephan Protschka betonte, sollte sich der "Tatverdacht" erhärten, sei dies ein Vorgang, der vollständig aufgeklärt und rechtlich eingeordnet werden müsse. Nach aktuellem Stand handele es sich um das Fehlverhalten einer Einzelperson. Eine pauschale Übertragung auf die gesamte Partei und ihre Mitglieder verbiete sich ausdrücklich.
Absoluter Einzelfall einer "Einzelperson" in der Rekordpartei von Vorbestraften.
Wer noch nicht Straftaten derart clever mit eigener Handschrift vorgetäuscht hat, der werfe den ersten Stein.
Sollten den Guten auch mal sprayen lassen, vielleicht ergeben sich da zufällige Gemeinsamkeiten zu der Sprühaktion am Auto zuvor.
Welche Konsequenz?
Ein Spitzenplatz auf der Liste für die nächste Landtagswahl?
Da sieht man mal wieder, welche geistigen Experten bei der afd unterwegs sind!
Unglaublich, was manche Menschen machen in der Hoffnung andere unschuldig in die Pfanne hauen zu können.