Auf einer Staatsstraße in Mittelfranken hat sich am Montagvormittag ein schwerer Zusammenstoß ereignet. Vier Beteiligte wurden verletzt, zwei davon schwer. Unter den Verletzten war auch ein vierjähriges Kind.
Mehrere Beteiligte sind am Montag (28. September 2026) bei einem Unfall zweier Autos auf der Staatsstraße 2252 im mittelfränkischen Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim verletzt worden.
Wie eine Polizeisprecherin gegenüber inFranken.de berichtet, war ein Toyota um kurz vor 10 Uhr von Wilhelmsgreuth kommend in Richtung Linden unterwegs und wollte nach links Richtung Linden abbiegen. Dem Toyota entgegen kam ein VW, der ebenfalls in Richtung Linden abbiegen wollte. An der Abzweigung Richtung Linden kam es zum Zusammenstoß der beiden Autos.
Vier Verletzte bei Zusammenstoß auf Staatsstraße
Der Toyota kam im rechten Fahrbahngraben zum Liegen, der VW wurde in eine angrenzende Böschung geschleudert. Laut Angaben der Polizei wurden bei dem Crash mehrere Menschen verletzt. Die 57 Jahre alte Fahrerin des Toyota wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
In dem VW befanden sich drei Insassen – ein 68 Jahre alter Mann am Steuer, eine 68 Jahre alte Frau auf der Rückbank sowie ein vierjähriges Kind, das ebenfalls in einem Kindersitz auf der Rückbank hinter dem Beifahrersitz saß. Die Frau auf der Rückbank wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt und per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Fahrer und das Kind wurden nur leicht verletzt. Beide wurden jedoch ebenfalls vorsorglich mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.
Laut Angaben eines Ersthelfers vor Ort handelte es sich bei den drei Verletzten in dem VW um die Großeltern des vierjährigen Kindes. Er sei noch vor den Rettungskräften als zweiter Autofahrer an der Unfallstelle gewesen und habe unter anderem das Kind aus dem Unfallwagen geholt, berichtet Werner Gerhäuser im Interview mit News5. Was den Ersthelfer im Zuge des Unfalls besonders ärgerte, war die Tatsache, dass offenbar mehrere Autofahrer an der Unfallstelle vorbeigefahren waren, ohne zu helfen.
Für die Unfallaufnahme der Polizei Bad Windsheim war die Staatsstraße über mehrere Stunden voll gesperrt. Die Polizei wurde an der Unfallstelle durch Kräfte der umliegenden Feuerwehren unterstützt. Der entstandene Gesamtsachschaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos beläuft sich auf rund 40.000 Euro.