Jugendlicher (15) auf getuntem E-Scooter unterwegs - auch Folgen für Eltern?

1 Min
E-Scooter
Mit seinem getunten E-Scooter könnte der Jugendliche in Schwabach eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 78 Kilometern pro Stunde erreichen.
E-Scooter
MKS/Adobe Stock (Symbolbild)

Die Polizei wird in Schwabach wegen eines Unfalls mit einem E-Scooter alarmiert. Vor Ort stellen die Beamten fest, dass an diesem offenbar Hand angelegt wurde.

Ein 15-Jähriger hat mit einem getunten E-Scooter einen Unfall verursacht. Der Jugendliche übersah am Samstagabend (26. September 2026) gegen 23.30 Uhr an der B466 und der Schützenstraße in Schwabach ein vorfahrtsberechtigtes Auto, teilte die Polizei mit.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest: Der Scooter war nicht versichert und trug kein Versicherungskennzeichen. Auf dem Prüfstand erreichte er laut Polizei eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 78 Kilometern pro Stunde. Zugelassene E-Scooter dürfen in Deutschland laut Polizei jedoch höchstens 20 Kilometer pro Stunde fahren.

Die Beamten leiteten gegen den Jugendlichen Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des fehlenden Versicherungsschutzes ein. Der Schaden am Auto beträgt nach Polizeiangaben rund 1500 Euro. Dafür muss zunächst der 15-Jährige aufkommen. Seine Eltern können für den Schaden in Regress genommen werden, falls sie die Nutzung des illegal getunten, unversicherten Scooters im öffentlichen Verkehr erlaubt oder geduldet haben.

Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen