Greifvogel in Franken gezielt vergiftet? Polizei bittet um Hinweise

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Ein toter Rotmilan wurde in Hemmersheim entdeckt. Die Polizei geht von einer gezielten Vergiftung aus und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Gegen 19 Uhr am Donnerstag (19. März 2026) meldete ein Passant der Polizei, dass er in der Nähe eines Waldgrundstücks in Hemmersheim (Stöckemer Holz) einen toten Greifvogel entdeckt hatte. Nach ersten Erkenntnissen geht das zuständige Fachkommissariat davon aus, dass ein Unbekannter den Rotmilan vergiftet hat.

Schon im Jahr 2024 wurde ein vergifteter Rotmilan in der Gegend Untere Mühle (ebenfalls Hemmersheim) gefunden. Damals wurde nachgewiesen, dass der Greifvogel mit "Carbofuran" vergiftet wurde, berichtet die Polizei. Carbofuran ist ein gefährliches Nervengift, das früher als Insektengift im Pflanzenbau verwendet wurde. In der Europäischen Union ist die Anwendung von Carbofuran seit 2008 verboten. Das Ausbringen ist laut Polizei eine Straftat.

Die Beamten haben Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz und das Tierschutzgesetz aufgenommen und bitten die Bevölkerung um Hinweise. Zeugen, die am 17. März 2026 und am 18. März 2026 auf den Feldwegen bei Hemmersheim verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden.

Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

Vorschaubild: © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa