Brand in Wertstoffhof ausgebrochen: Schwere Konsequenzen durch starke Rauchentwicklung

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Mehrere Feuerwehren im Kreis Neustadt an der Aisch sind mit dem Löschen eines Feuers auf einem Wertstoffhof bei Markt Erlbach beschäftigt. Neben vielen Fragen, die es zur Brandursache zu beantworten gilt, hat die immense Rauchentwicklung Folgen für die Anwohner.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken berichtet, brach im Landkreis Neustadt an der Aisch ein Feuer in einem Wertstoffhof aus. Dieses bereitet der Feuerwehr Probleme und zieht auch Konsequenzen für die Anwohner nach sich.

In den frühen Morgenstunden am Sonntag, dem 28. Mai 2023 kam es auf einem Wertstoffhof in Markt Erlbach im Kreis Neustadt an der Aisch zu einem Brand. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten am Vormittag noch an. Aufgrund der Rauchentwicklung wird betroffenen Anwohnern empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Aufmerksame Anwohnerin alarmiert Einsatzkräfte

Die Anwohnerin eines benachbarten Ortsteils hatte bereits gegen 4.30 Uhr die Feuerwehr verständigt, weil ihr im Bereich des Gemeindeteils Losaurach ein Lichtschein aufgefallen war. Bereits beim ersten Eintreffen fiel den Einsatzkräften dann das Feuer im örtlichen Wertstoffhof auf.

Die umliegenden Feuerwehren befinden sich mit über 80 Einsatzkräften vor Ort. Die Löscharbeiten werden nach voraussichtlich bis in die Mittagsstunden andauern. Eine Gefährdung umliegender Anwesen durch das Brandgeschehen besteht laut Polizeiangaben allerdings nicht.

Die Ursache für den Ausbruch des Brandes in der Lagerhalle, in der sich Müll aller Art befand, ist noch unklar. Gleiches gilt für die Höhe des entstandenen Sachschadens. Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken weiter bekannt gab, sind nach ersten Erkenntnissen keinerlei Schadstoffe in Brand geraten.

Starke Rauchentwicklung: Konsequenzen für Anwohner und Verkehr

Aufgrund der andauernden Rauchentwicklung kommt es auf der benachbarten Staatsstraße 2255 zeitweise zu Sichtbehinderungen. Die Ortsverbindungsstraße zwischen Losaurach und Moosbach ist derzeit (Stand 9 Uhr) gesperrt. Das Polizeipräsidium Mittelfranken rät Betroffenen und Anwohnern, sich vor den Schadstoffen in der Luft zu schützen.

Vorschaubild: © Marcus Führer/dpa (Symbolfoto)