Ein toter Mann wurde bei einem Großeinsatz mit Polizei, Feuerwehr und Wasserwacht aus dem Main geborgen - er trieb auf dem Wasser. Handelt es sich um einen Vermissten?
Update vom 20.05.2026: Leiche treibt auf dem Main - Polizei äußert sich
Am Dienstagnachmittag (19. Mai 2026) wurde eine leblose Person aus dem Main bei Sulzbach geborgen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken gegenüber inFranken.de bestätigt. Demnach hatte ein Passant die treibende Leiche auf dem Fluss wahrgenommen und sich anschließend an die Polizei gewandt. Es kam zu einem "größeren Einsatz mit Wasserrettung", so der Sprecher. Nach Angaben eines Blaulichtreporters vor Ort waren rund 80 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserwacht, sowie die Feuerwehrtaucher aus Aschaffenburg.
Schließlich konnte eine Bootsbesatzung einen leblosen Körper im Wasser treibend sichten, so die Beobachtung vor Ort. Dieser wurde demzufolge mit einem Boot ans Ufer gebracht. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Tote sei an der Nato-Rampe in Sulzbach am Main aufgefunden worden - unweit von der Stelle in Großwallstadt, an der am 10. Mai ein 23-Jähriger beim Schwimmen in eine Notlage geriet und seitdem als vermisst gilt.
Dass es sich um den jungen Mann handelt, sei "durchaus wahrscheinlich", so der Polizeisprecher. Allerdings müsse dies nun eine Obduktion klären. Der Termin für die Obduktion werde vermutlich noch am heutigen Mittwochvormittag nach entsprechender Anordnung festgelegt, erklärt der Beamte.
Update vom 12.05.2026: 23-Jähriger nach Schwimmen im Main weiterhin vermisst - neue Suchaktion geplant
Nach dem Badeunfall am Sonntagabend (10. Mai 2026) wird ein 23-jähriger Schwimmer weiterhin vermisst. Eine umfassende Rettungssuche verlief ergebnislos. Die Kripo Aschaffenburg führt nun die Ermittlungen.
Der 23-Jährige begab sich am Sonntag gegen 17.45 Uhr mit weiteren Personen an der Uferseite von Großwallstadt in den Main. Der Mann wollte offenbar auf Höhe des Sportplatzes/Wohnmobilstellplatzes den Fluss durchschwimmen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 23-Jährige dabei im Wasser in eine Notlage und ging unter. Weitere Personen, die mit diesem im Wasser waren, suchten nach dem Vermissten und setzten den Notruf ab.
Kripo übernimmt Ermittlungen
Circa 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei leiteten umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Boote und Taucher, Drohnen und ein Polizeihubschrauber waren dafür im Einsatz. Die Kripo übernahm am Montag die weiteren Ermittlungen. Im Zuge dessen soll am Mittwoch eine nochmalige Absuche des Mains durch Einsatzkräfte der Aschaffenburger Wasserschutzpolizei erfolgen.
Erstmeldung vom 11.05.2026: Junger Schwimmer (23) geht im Main unter - bisher kein Lebenszeichen
Am Sonntagabend (10. Mai 2026) ist es im Main mutmaßlich zu einem Badeunfall gekommen. Ein 23-jähriger Schwimmer wird seither vermisst. Trotz einer großangelegten Suchaktion konnte der junge Mann nicht gefunden werden, wie das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet.
Ersten Erkenntnissen zufolge stieg der 23-Jährige mit weiteren Personen gegen 17.45 Uhr an der Uferseite von Großwallstadt in den Main.
23-Jähriger geht im Main unter - große Suchaktion erfolglos
Der Mann wollte offenbar auf Höhe des Sportplatzes beziehungsweise des Wohnmobilstellplatzes den Fluss durchschwimmen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 23-Jährige dabei im Wasser in eine Notlage und ging unter.
Weitere Personen, die mit im Wasser waren, suchten demnach nach dem Vermissten und setzten den Notruf ab. Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei leiteten umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen ein.
Hierzu waren unter anderem Boote und Taucher, Drohnen und ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Maßnahmen führten bislang jedoch nicht zum Auffinden des 23‑Jährigen. Zeugen und Angehörige wurden durch ein Kriseninterventionsteam betreut.