Bundeswehr mit Gefechtsübungen in Unterfranken: Behörde weist auf Gefahren hin

1 Min
Bundeswehr-Übungen im Kreis Main-Spessart: Amt weist auf Gefahren hin
Reservisten der Bundeswehr bei einer Übung (Symbolbild).
Reservisten der Bundeswehr bei einer Übung
Christoph Schmidt / dpa (Symbolbild)

In Unterfranken finden in Kürze Militärübungen der Bundeswehr statt. Die zuständigen Behörden richten hierzu wichtige Hinweise an die Bevölkerung.

Die Bundeswehr führt Ende Mai in mehreren Gemeinden im Landkreis Main-Spessart Gefechtsübungen mit Nachtmärschen durch.

Wie das Landratsamt mitteilt, sind die Militärübungen von Mittwoch (27. Mai 2026), 16 Uhr, bis Donnerstag (28. Mai 2026), 20 Uhr, geplant. Betroffen sind die Gemeinden Burgsinn, Mittelsinn und Obersinn sowie Gräfendorf einschließlich des Ortsteils Michelau an der Saale.

Übungen der Bundeswehr im Kreis Main-Spessart - wichtige Hinweise an Bevölkerung

Das Landratsamt Main-Spessart bittet die Bevölkerung, Abstand zu den Einrichtungen der übenden Truppe zu halten. Dies gelte insbesondere auch für Jäger. Ausdrücklich weist die Behörde auf mögliche Gefahren durch liegengebliebene militärische Sprengmittel hin, etwa durch Fundmunition. Solche Gegenstände sollen keinesfalls berührt werden. "Jeder Fund ist sofort der nächsten Polizeidienststelle zu melden", heißt es in der am Dienstag (19. Mai 2026) veröffentlichten Pressemitteilung.

Nach Angaben des Landratsamts sind das Sammeln, der Erwerb, der Besitz und der Verkauf solcher Gegenstände verboten. Verstöße können nach dem Strafgesetzbuch sowie nach waffen- und sprengstoffrechtlichen Vorschriften geahndet werden.

Schäden, die durch die Bundeswehr verursacht wurden, sollen der jeweils zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung gemeldet werden. Dies gilt laut Landratsamt dann, wenn die Schäden nicht bereits durch den Flurschadenoffizier abgegolten oder von Schadentrupps der Einheiten beseitigt worden sind.

Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen