Trainerduo Grau/Goller verlängert beim FC Lichtenfels

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"Es macht einfach Bock, mit den Jungs zu trainieren", sagt FCL-Trainer Christian Goller (links), der zusammen mit Alexander Grau auch in der Saison 2018/19 in Lichtenfels an der Seitenlinie stehen wird. Foto: Dirk Meier
"Es macht einfach Bock, mit den Jungs zu trainieren", sagt FCL-Trainer Christian Goller (links), der zusammen mit Alexander Grau auch in der Saison 2018/19 in Lichtenfels an der Seitenlinie stehen wird.  Foto: Dirk Meier

Der FC Lichtenfels setzt auf Kontinuität: Die Trainer bleiben für eine weitere Saison. Dafür muss sich der Verein auf Abgänge einstellen.

Alexander Grau und Christian Goller bleiben auch in der Saison 2018/19 Trainer des Fußball-Landesligisten FC Lichtenfels. "Die Entwicklung der vergangenen Jahre trägt ganz klar ihre Handschrift. Beide schaffen es Jahr für Jahr, aus unseren bescheidenen Mitteln das Beste herauszuholen", freut sich der sportliche Leiter des Fußball-Landesligisten FC Lichtenfels, Christopher Fischer, über die Vertragsverlängerung. "Wichtig war uns, hier auf Kontinuität zu setzen."

So geht Grau in seine sechste und Goller in seine vierte Saison bei den Lichtenfelsern. Mit dem Duo gelang der Aufstieg aus der Bezirksliga und im vergangenen Jahr der erfolgreiche Klassenerhalt. Derzeit steht der FCL auf dem zwölften Tabellenplatz und startet am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen Quelle Fürth in die Restsaison.

Das Trainergespann kann kaum erwarten, dass es weitergeht. "Wir haben tolle Jungs in der Mannschaft mit denen es sehr viel Spaß macht, Woche für Woche zu arbeiten. Gemeinsam werden wir alles probieren, um uns weiterhin in der Landesliga zu etablieren", sagt Grau.


Kaderplanungen bereits im Gange

Auch die Kaderplanungen für die kommende Saison laufen bereits. Die meisten Leistungsträger haben ihre Zusage für die nächste Saison in der Korbstadt gegeben. Allerdings stehen auch schon Abgänge fest: Torwart Rene Schulz kehrt zum TSV Mönchröden zurück, Daniel Oppel wechselt zum TSV Sonnefeld, Steffen Hönninger wird Spielertrainer der SpVgg Obersdorf und Bastian Gutgesell geht zum Kreisligisten FC Schwürbitz.

Dafür wird sich Christopher Schaller vom Kreisklassisten Schwabthaler SV dem FCL anschließen. Der offensive Linksfuß traf in den vergangenen fünf Spielzeiten in der Kreisliga stets zweistellig und stellt seine Torgefährlichkeit auch nach dem Abstieg in der laufenden Saison unter Beweis: In 17 Partien machte er 22 Tore für den SSV. "Wir freuen uns sehr, dass sich Schalli uns im Sommer anschließen wird", sagt Fischer. "Er hat sich in den letzten Jahren stetig gesteigert. In den Trainingseinheiten bei uns hat er gezeigt, dass er nicht nur charakterlich in die Truppe passt, sondern auch die sportliche Qualität besitzt, sich einen Stammplatz bei uns zu erarbeiten." Es wird auch einer frei: "Schaller sehen wir im offensiven Mittelfeld auf der Außenbahn als Ersatz für Daniel Oppel", verrät Trainer Goller im Interview mit unserem Partnerportal anpfiff.info. Der Trainer hält große Stücke auf den Neuzugang: "Wer als Nicht-Stürmer auch in der Kreisliga regelmäßig zweistellig trifft, muss ein Guter sein."

Der Abgang Oppels schmerze Goller allerdings, "weil er sportlich eine Bombe ist und uns auch menschlich fehlen wird." Dafür steht mit Wintertransfer Luca Ljevsic bereits ein neuer Spieler zur Verfügung, der die Vorbereitung mitmachte und sich auf die Restsaison freut - "und der Junge ist saugut", sagt Goller. "Er sticht in jedem Spiel und im Training immer wieder heraus, hat voll Bock auf Fußball und sich bei uns richtig gut eingefügt. Er ist beidfüßig, sehr athletisch, hat einen guten Torabschluss und kann sich im Eins gegen Eins gut durchsetzen. Wir sind von seinen Qualitäten überzeugt und hoffen, dass er uns auch über das Saisonende hinaus erhalten bleibt", so Goller im Anpfiff-Interview.

Und auch bei den Langzeitverletzten hat sich etwas getan: Markus Mex trainiert wieder und soll sich nach der Winterpause langsam einfinden. Das Trainerduo plane mit Mex als fester Größe aber erst ab Sommer. Maximilian Pfadenhauer brauche zwar auch noch etwas Zeit, sei aber schon recht weit genesen und werde im Laufe der Restsaison wieder voll einsatzfähig sein.

Mit der Vorbereitungszeit ist Goller zufrieden, auch wenn wegen des Wetters nur zwei Testspiele zustande kamen - in denen sich der FCL sowohl gegen den Thüringer Landesklassisten SV Steinach (5:4) als auch gegen Ligakonkurrent TSV Sonnefeld (4:0) durchsetzte. "Wir haben das Beste aus den Möglichkeiten gemacht. Es fehlt noch ein wenig Spielpraxis, aber die Jungs sind fit und wir sind zufrieden damit, wie alle mitziehen", sagt Goller. "Es macht einfach Bock mit den Jungs zu trainieren!" dme/br/red