In der 2. Qualifikationsrunde zum BFV-Verbandspokal erwarten die Landesliga-Fußballer des FC Lichtenfels am heutigen Mittwochabend (18.45 Uhr) ihren Ligakonkurrenten SpVgg Selbitz im Karl-Fleschutz-Stadion. Zehn Tage vor dem Saisonauftakt in der Fußball-Landesliga Nordost wird dies ein echter Härtetest für die Truppe des Trainergespanns Alexander Grau/Christian Goller.
In der ersten Runde hatten sich die Lichtenfelser beim TSV Neudrossenfeld mit 2:1 durchgesetzt. Die Selbitzer räumten den VfL Frohnlach mit dem gleichen Ergebnis aus dem Weg.


"Mannschaft ist gut in Schuss"

Seitdem haben sich die Lichtenfelser gut präsentiert. "Die Mannschaft ist gut in Schuss. Am Wochenende haben wir beim Bezirksligisten Merkendorf und in Mistelbach gewonnen. Natürlich wird noch viel ausprobiert und gewechselt, doch bis auf den leicht angeschlagenen Daniel Oppel sind alle fit", sagt der sportliche Leiter Christopher Fischer.
Die Selbitzer, am 26. August auch Gastgeber des FCL in der Landesliga Nordost, werden von den Korbstädtern stark eingeschätzt. Details kenne man aber über die SpVgg nicht, so Fischer. "Wir lassen das mal auf uns zukommen."
Dennoch nimmt man beim FCL den Verbandspokal durchaus ernst, zumal hier Zusatzeinnahmen für den Verein winken. Sollte Lichtenfels in die Verbandspokal-Hauptrunde kommen, die Anfang August beginnt, sind dann auch die Regionalligisten dabei. Der Sieger des Verbandspokals, in der vergangenen Saison der FC Schweinfurt 05, darf im DFB-Pokal starten und erhält dafür eine garantierte Summe von über 100 000 Euro. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.


Saisonstart in zehn Tagen

In zehn Tagen starten die Lichtenfelser bei der SG Quelle Fürth in die Landesliga-Saison. "Die Fürther halten wir für einen Aufstiegsfavoriten, ein ganz dicker Brocken für uns zum Auftakt", sagt Teammanager Fischer. "Mit unserem ersten Heimgegner, dem ASV Veitsbronn-Siegritz, sehe ich uns auf Augenhöhe."
Bis dahin werden Alexander Grau und Christian Goller noch am Feinschliff arbeiten. Die drei Neuzugänge, Adrian Kremer, Maximilian Pfadenhauer und Rene Schulz, haben sich, so Fischer genauso präsentiert, wie man sich das vorgestellt habe. "Sie passen charakterlich hervorragend ins Team und stehen auch gegen Selbitz im Kader." Die Fans im Karl-Fleschutz-Stadion dürfen sich also auf den ersten Härtetest unter Wettbewerbsbedingungen freuen. us