Rang 7 war zwar nicht das "geplante" Ergebnis, aber das Podium wäre im Normalfall klar gewesen.

Taktik musste verändert werden

Nach 60 Kilometer stürzte der Altenkunstadter Grischa Janorschke, am Vortag noch Fünfter, und musste das Rennen aufgeben. Dadurch war eine Umstellung der Taktik nötig. Honig machte sich mit sechs anderen Fahrern im Anschluss davon, darunter zwei Fahrer vom heimischen Team Kolls. Was dann passierte, war nicht die feine englische Art von UCI-Rennen. Zwei weitere Fahrer von Kolls wurden innerhalb kürzester Zeit via Auto vom Feld an die Gruppe herangeführt.

Kommissare "blind"

Die UCI-Kommissare hatten hier wohl mehr als zwei Tomaten auf den Augen. In Folge wurde pausenlos attackiert bis Honig platt war und er nicht mehr alle Attacken kontern konnte. Hofer hatte zudem Pech mit einem Kettenriss. Springer als 26., Wauch 41. und Fabian Schnaidt als 45. beendeten das Rennen im Feld.

Kiew war dennoch eine Reise und Erfahrung wert. 40 UCI-Punkte nahm das Team mit nach Hause.