Im Landkreis ist der Rehwildbestand in den meisten Hegegemeinschaften zu hoch. Das zumindest ist die Einschätzung von Forstdirektor Oliver Kröner, der am Montag bei der Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften im BBV-Kreisverband in der Gaststätte "Zum Löwen" in Oberlangheim das so genannte Verbissgutachten vorstellte.
"Die Abschussquoten von Rehwild wurden nicht erreicht", sagte Kröner. Doch gehe es beim "Forstlichen Gutachten zum Zustand der Waldverjüngung", das alle drei Jahre erstellt werde, um weit mehr als nur um angeknabberte junge Bäumchen. Es gehe um den Anteil der für den Waldumbau besonders wichtigen Baumarten wie Buche, Eiche, Edellaubhölzer und Tanne.