Den einmaligen Faschingstanz der Vereine in der Faschingzeit veranstaltete in diesem Jahr die Pfarrei. Sie hatte am vergangenen Samstag, dem vorletzten Tag im Januar, in den Saal des Pfarrzentrums eingeladen. Von Besuch her blieben keine Wünsche offen - die Gäste hätten nicht mehr sein können.
Mitunter war die Tanzfläche gestopft voller Tanzpaare. Das legte sich im Laufe des Abends, weil das Ganze für einige wohl zu anstrengend geworden war.

Das Duo "Wir sind Wir", Gitti und Frank Herold, legte gleich zu Beginn mit Schwung los. Die beiden verstanden es, die Stimmung im Laufe des Abends derart anzuheizen, dass nur kurze Zeit blieb für eine Pause. Auf der Tanzfläche drehten sich ständig Paare, wirbelten mit sichtlicher Freude und Übermut durch den geschmückten Saal und bewegten ihre "Fahrgestelle" im Rhythmus der Musik, die immer wilder wurde. Beim Rocken war's heiß geworden.
"Als Älterer hätte man gern mit losgelegt - allein Knochen und Flexibilität ließen einen Zuschauer bleiben", sagte ein Ball-Besucher.

Auch das Kinderprinzenpaar aus dem Nachbarort, Leon I. und Anna-Sophia I. war gekommen Reichlichlich Applaus erhielten auch die "Unterlangensadte Fousenachter".

Dekan Michael Schüpferling war mit von der Partie

Zu Beginn hatte Pfarrer Dekan Michael Schüpferling die närrische Gesellschaft herzlich begrüßt, einen schönen Abend gewünscht, der es dann auch wurde. Als Schüpferling gefragt wurde, wie es ihm gefalle, kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen: "Gut, sonst wäre" ich nicht mehr hier." Da war es nur noch eine halbe Stunde vor Mitternacht. Man sah Schüpferling die Freude und Zustimmung an.

Gemanagt hat diesen Abend die Pfarrgemeindratsvorsitzende Tanja Schilling. Sie hat Erfahrung auf diesem Gebiet - es war nicht die erste Veranstaltung dieser Art für sie. Als Überschungsmomente hatte sie die Prinzengarde aus Unterlangenstadt engagiert. Die hübschen Mädchen im Alter von sieben bis 17 Jahren in ihren blauweißen Kostümen waren nicht nur schön anzusehen, ihre Auftritte begeisterten durch großes Können - ein Augenschmaus, sozusagen. Pia Fugmann, Heike Zubritz und Jessica Demel hatten mit den Tänzerinnen die tollen Figuren einstudiert.

Manager als "Prinzessin auf der Erbse"

Gegen Mitternacht wurde die Maskenprämierung durchgeführt. Verdeckte Gesichter gab es dabei nicht, aber viele fantasievolle Kostüme zum Auswählen der schönsten. Die Managerin des Abends, Tanja Schilling, als Schneewittchen verkleidet, heimste Platz eins ein. Ihr folgten die beiden FC-Manager Jörg Partheymüller I und Sascha Partheymüller als Gruppe mit der Darstellung der "Prinzessin auf der Erbse". Da zeigte es sich, dass der "Maler" Jörg mit gelockter Perücke auch ein "schönes Weiberleut" abgegeben hätte.. Platz drei der Wertung belegten ebenfalls drei Damen, die im FC engagiert sind. Nach der Kostümbewertung ging es noch fröhlich bis in den Sonntag hinein - und die Bar war ständig gut besucht. Wann diese die Letzten verließen, soll nicht verraten werden.