Fetziger Sound und Regenschauer fegten am Tag der Betriebe über den Schützengarten. Die Partyteufel, eine der besten Coverbands in Deutschland, rockte den Schützengarten, während Regentropfen das Festbier in den Maßkrügen verdünnte. Trotz dunkler Wolken über dem Festplatz war die Stimmung am Mittwoch prima.
Unter Regenschirmen tanzten die Besucher auf Tischen und Bänken. Andrea begeisterte mit ihrer mitreißenden Stimme, Markus bearbeitete den Bass und Flo haute kräftig in die Tasten. Zusammen mit Lars am Mikro, Gsus an der Gitarre und Tobi an den Drums ergab diese Besetzung ein unschlagbares Team. Die Band wartete mit Wiesnkrachern auf, Pop, Balladen, Schlager und Rock-Hits sorgten für Gänsehaut-Feeling.
Zuweilen nahm das Publikum die Bühne in Beschlag, um sich vor den geöffneten Schleusen des Himmels in Sicherheit zu bringen.


Wischen war ständig angesagt

Das Team um die Festwirte Tobias Heinlein und Daniel Ivascenko säuberten unablässig die Sitzgelegenheiten. Kaum waren die Wasserlachen weggewischt, saßen sie wieder beieinander, die Mitarbeiter Lichtenfelser Unternehmen samt ihren Chefs, die sich sehr großzügig an diesem Abend zeigten. Die Haarkünstlerinnen aus der Bamberger Straße sind Stammgäste beim Tag der Betriebe. Die kreative Truppe von Friseuren und Friseurinnen lieben es, alle Menschen zu verschönern und lieben es, einmal kräftig zu feiern. "Eine super Stimmungsmusik", sagten sie, klatschen im Takt der Musik und waren die ersten, die auf die Bänke hüpften.
Die Ordnungshüter der Polizeiinspektion hatten die Uniformen mit leichten Bieranzügen getauscht und die Kollegen aus Coburg feierten kräftig mit. Das Team eines Elektronikgeschäfts in der Theodor-Heuss-Straße hatte ihren schon leicht ergrauten Abteilungsleiter mitgebracht, der sich aber nicht scheute, auch auf die Bank zu klettern. Nur einer warf das Handtuch und strebte mit klitschnassem Hemd dem Ausgang zu. Nicht immer dabei ist die Belegschaft eines Möbelherstellers aus Lichtenfels. In diesem Jahr rückten sie mit 50 Männern und Frauen an. Sie ließen sich von der Stimmung mitreißen, freuten sich über das Freibier und die Damen über rote Rosen aus der Schießbude.