Dreiste Betrugsmasche: Eine 77-jährige Lichtenfelserin hat am Mittwoch (24. Februar 2021) einen Anruf angeblich vom Klinikum erhalten, ihr Sohn würde aufgrund einer Corona-Infektion im Sterben liegen. 

Um ihn behandelt zu können, bräuchte er ein Medikament, das 41.000 Euro kostet und eingeflogen werden müsste. Die Frau wurde von der angeblichen Sekretärin des Klinikums gebeten, das Geld zu überweisen. 

Sohn liegt angeblich im Sterben: Mutter soll 41.000 Euro für Medikament zahlen

Um die Geschichte glaubhaft rüberzubringen, stellte die vermeintliche Sekretärin die 77-Jährige noch zu einem angeblichen Arzt durch, der den Fall bestätigte. 

Die 77-Jährige verständigte nach dem Telefonat ihren zweiten Sohn, der im Klinikum in Lichtenfels anrief. Dabei stellte sich heraus, dass die Frau von Betrügern angerufen worden ist. Die Polizei wurde darüber informiert. 

Die Polizeiinspektion Lichtenfels weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Sie niemals etwaigen Anrufern Auskünfte zu Ihren Bankdaten oder Vermögensverhältnissen geben sollen. Auch Bargeld solle nicht einfach an Unbekannte übergeben oder überwiesen werden.