Die Polizei hatte den Mann im November 2013 festgenommen und bei einer Hausdurchsuchung Beweismaterial gesichert. An den Tatorten gefundene DNA-Proben stimmten mit denen des Tatverdächtigen überein. Zum Auftakt des Prozesses schwieg der 60-Jährige zu den Vorwürfen.

Begonnen hatte die Brandserie im Oktober 2008 in Möckern/Thüringen, wo bei einer Spedition fünf Sattelzüge in Flamen aufgingen, so das Polizeipräsidium Mittelfranken in einer Mitteilung.
Wenig später nach der Tat in Burgkunstadt fand ein Einbruch in einer Firma in Nürnberg statt, den die Polizei der Serie zuordnen konnte. Im März ging ein Beschwerdebrief beim Landratsamt Lichtenfels ein, der auch einen Bezug zu den Bränden besaß.

Als ein mögliches Motiv wird Rache vermutet, unter anderem gegen seinen Ex-Arbeitgeber, der ihm gekündigt hatte.