Dies ließ Landrat Christian Meißner (CSU) am Montag beim Jahrespressegespräch durchblicken. Es sei zwar noch nicht offiziell, aber es habe sich schon bei seinem gemeinsamen Besuch mit den Abgeordneten im Sommer in Brüssel abgezeichnet, dass die Kommission dieser Variante zustimmen werde. Dies, nachdem keine naturschonendere Variante ersichtlich sei.
Die Stellungnahme zur Umweltverträglichkeit war erforderlich geworden, da sich in dem Planungskorridor Naturschutzgebiete befinden und die vor Jahren favorisierte Streckenführung "Bahntrasse" genau aus jenem Grund nicht hatte verwirklicht werden können. Deshalb war es den Planern wichtig, eine neue Streckenführung zu präsentieren, die rechtlichen Überprüfungen standhalten würde. Bereits 2012 war von der Regierung von Oberfranken das Planfeststellungsverfahren zu dem acht Kilometer langen Abschnitt eingeleitet worden.