Das Positive vorweg: "Wir können gottseidank keinerlei Schäden an den Klostergebäuden erkennen", sagte Michael Möslein, der Verwaltungsleiter der Hanns-Seidel-Stiftung am Mittwoch über den durch Dauerregen entstandenen Hangrutsch am Fuß des Banzbergs. Die bauliche Sicherung und Sanierung der Maintalterrasse von Kloster Banz, die in den 1990er Jahren ausgeführt wurde, habe standgehalten; jedenfalls seien keine unmittelbaren Schäden erkennbar, fuhr der Verwaltungsleiter fort. Auch am Wald unterhalb der Klosteranlage, der im Besitz der Stiftung ist, seien keinerlei Schäden erkennbar. Dieser Teil des Bergs war bei dem großen Hangrutsch 1911 arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

Und die Wiese oberhalb von Kloster Banz, auf der am 5. und 6. Juli die "Songs an einem Sommerabend" stattfinden, überstand den Dauerregen unbeschädigt.
"Es hat im Mai so viel geregnet", sagte Michael Möslein, "dass ich überzeugt bin: zu den Songs wird wunderschönes Wetter herrschen."

Die Kreisstraße LIF 7 zwischen Hausen und Weingarten bleibt hingegen auf unbestimmte Zeit gesperrt, teilte Helmut Kurz vom Landratsamt Lichtenfels mit. Hier war am Abend des 1. Juni ein Teil des Hangs abgerutscht. Derzeit sei nicht absehbar, wann das Wasser des Mains soweit zurückgegangen ist, um die erforderlichen Bauarbeiten gefahrlos ausführen zu können.

Die unterspülte Kreisstraße LIF 2 auf dem Banzberg zwischen Kloster Banz und Weingarten wird derzeit schon von Arbeitern repariert. Die Baustelle ist mit einer die Ampelregelung für den Verkehr freigegeben. Hier werden punktuelle Setzungen behoben, die im Rahmen der Straßenunterhaltung ohnehin erforderlich waren.

Die vom Main überfluteten Kreisstraßen zwischen Wiesen und Döringstadt sowie zwischen Wiesen und Unterzettlitz sind seit Mittwoch wieder befahrbar.