Ich schaue gerne mal rein, weil doch das eine oder andere Schnäppchen dabei ist - mit interessantem Hintergrund. Den liefern nämlich Promis verschiedenster Couleur.

Nehmen wir mal Aldi. Neben Jana Ina Zarella (Baby-Nahrung), Anastacia und Jette Joop (Mode) verkauft jetzt auch der Düsseldorfer Star-Designer Steffen Schraut seine Klamotten bei dem Discounter. Die Liste ließe sich beliebig erweitern: Heidi Klum, Sophia Thomalla (Lidl), Helene Fischer (Tschibo) - alle sollen den Billigheimern einen Premium-Anstrich verleihen. Übrigens: Als einer der ersten hat Thomas Gottschalk damit angefangen. Seit 1991 rührte er fast 25 Jahre lang die Werbetrommel für die Goldbären von Haribo.

Was bei Steffen Schraut sofort auffällt, ist die Preisgestaltung. Während seine Damen-T-Shirts in den einschlägigen Online-Verkaufsportalen zwischen 100 und 150 Euro kosten, verhökert er die Klamotten bei Aldi für 15 bis 18 Euro.

Wie geht das? Ganz einfach: über die Erkenntnis, dass es nicht unbedingt 7000 Prozent Gewinn sein müssen, sondern auch 500 Prozent genügen, um reich zu werden. Der Umsatz macht's! Wobei sich die Experten darüber streiten, wem diese Strategie mehr dient: den Promis oder dem Discounter.

Übrigens: Schraut lässt in Italien produzieren. Und in Asien. Aha!