In diesem Bereich wurde ein Regenrückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 1200 Kubikmetern errichtet.

"Ich wünsche uns, dass das Regenrückhaltebecken seine Aufgabe erfüllt und wir damit den Hochwasserschutz in diesem Gebiet von Hegnabrunn zumindest verbessern", sagte Bürgermeister Siegfried Decker (NG) bei der Übergabe des Teichs, an der auch die Fraktionssprecher im Gemeinderat sowie Vertreter des Inenieurbüros IBP aus Kulmbach und der ausführenden Firma Heiß aus Stadtsteinach teilnahmen.


"Wir wissen nicht, wann der nächste Starkregen kommt"


Decker freute sich, dass das Becken noch in diesem Jahr realisiert werden konnte: "Wir wissen ja nicht, wann der nächste Starkregen kommt. Es ist ein Vorgriff auf das Hochwasserschutz- und Rückhaltekonzept für Hegnabrunn."

Das Becken könne rund 1,2 Millionen Liter Wasser speichern, verdeutlichte Decker. "Damit können wir das Überflutungsrisiko bei Starkregen deutlich reduzieren. Auch wenn die Gefahr nicht völlig gebannt werden kann, so ist das Vorhaben auf jeden Fall ein Fortschritt in Sachen Hochwasserschutz, denn das Oberflächenwasser wird in der Anfangsphase gespeichert und kontrolliert abgeleitet."

Der frühere Schulweiher habe diese Speicherfunktion nicht erfüllen können, erläuterte der Bürgermeister. Vielmehr sei das Oberflächenwasser früher ungebremst in Richtung der ehemaligen Schreinerei Lutz und von dort aus in das gemeindliche Kanalnetz geflossen. Obendrein habe der Schulweiher das ganze Jahr über Wasser geführt.


Passt gut in das Gelände


Wie Decker weiter ausführte, sieht das Hochwasserschutzkonzept in einem weiteren Bauabschnitt einen Umleitungskanal bis zum Hutweidbach vor. Der Bürgermeister dankte der Firma Heiß aus Stadtsteinach für die einwandfreie Durchführung der Arbeiten und würdigte auch die Arbeit des Büros IBP mit Erich Hahn und Christian Heiß. Dank sagte Decker aber auch der Familie Bodner, die das Grundstück an die Gemeinde verkauft habe: "Ohne ihre Bereitschaft hätten wir das Projekt nicht verwirklichen können."

"Das Bauwerk ist gut gelungen, passt auch gut in das vorgefundene Gelände und wird seinen Zweck erfüllen", sagte Ingenieur Erich Hahn.