Team Isert zeigt starke Leistung am Nürburgring

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Der KTM X-Bow GT4 vom Mainleuser Team Isert mit den Fahrerduos Ferdinand Stuck/Johannes Stuck und Volker Strycek/Max Friedhoff wurde Klassensieger. Foto: Isert Motorsport
Der KTM X-Bow GT4 vom Mainleuser Team Isert mit den Fahrerduos Ferdinand Stuck/Johannes Stuck und Volker Strycek/Max Friedhoff wurde Klassensieger.  Foto: Isert Motorsport

Das Motorsport-Team aus dem Kreis Kulmbach feierte den Klassensieg am Nürburgring und fuhr in der Gesamtwertung auf Rang 26.

Das Isert-Motorsport-Team aus Fassoldshof (Mainleus) lieferte beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring eine tolle Vorstellung ab: Der erste Wagen wurde Klassensieger und kam in der Gesamtwertung auf Platz 26 von 148. Das zweite Team verlor wegen eines Motorschadens 1,5 Stunden, machte aber in einer spektakulären Aufholjagd noch 76 Ränge gut.

Die Vorbereitungen gingen über Wochen. Um das Fahrzeug, den KTM X-Bow GT4, für den Härtetest zu rüsten, wurde jedes Detail sorgfältig geplant. "Wir haben das Auto sogar nachts auf einen Feldweg gestellt, um die Lichter zu testen", erzählt Team-Manager Uwe Isert. Schließlich sei die Nürburgring-Nordschleife "eine stockfinstere Landstraße", auf der die ganze Nacht durchgefahren wird.

Das Rennwochenende forderte höchste Konzentration von Fahrern und Mechanikern, das Risiko für Unfälle und technische Defekte ist hoch. Umso erfreulicher, dass der erste Wagen, der schwarz-rote X-Bow, mit den Duos Ferdinand und Johannes Stuck sowie Volker Strycek und Max Friedhoff ohne Zwischenfälle durchs Rennen kam. Vom Start bis zum Ziel brachten Fahrer und Wagen eine Topleistung, was ihnen den Klassensieg und Rang 26 in der Gesamtwertung einbrachte.

Nicht so gut lief es bei den Duos Arne Hoffmeister und Nils Jung sowie Florian Wolf und Robert Schröder im grün-grauen X-Bow: Trotz eines starken Starts haperte es bereits in der zehnten Runde. Der Motor verlor durch einen Schaden an der Aufhängung Öl und rauchte. Eine Reparatur war nötig, das Team verlor 1,5 Stunden auf die Konkurrenz. Doch mit einer Aufholjagd kämpften sich die Fahrer von Platz 148 auf den 72. Rang vor.

Isert war vollauf zufrieden: "Fahrer, Mechaniker und Wagen haben ihren Härtetest bestanden und sind nun bestens gerüstet für künftige Herausforderungen." Wo die Fassoldshofer als Nächstes an den Start gehen, steht noch nicht fest. "Wir brauchen jetzt erst mal eine Verschnaufpause", sagt Isert. ks